Sicheres Auto

Gute Reifenpflege sollte keine Kür, sondern Pflicht sein

Lüften Sie die Motorhaube...

"Aus den Augen, aus dem Sinn" gilt für viele Autofahrer, wenn es um Fahrzeugtechnik geht. Solange sich ihre vier Reifen drehen, interessiert sie auch das Drumherum nicht. Doch das sollte nicht so bleiben. Nicht nur die "Beine Ihres Autos" verdienen  Aufmerksamkeit. 


Frühjahrs-Tipps
Ballast abwerfen

Unnötiger Ballast wie Schneeketten und Skiträger können den Sommer in der Garage oder im Keller verbringen. Zusätzliches Gewicht muß der Motor mit beschleunigen, das kostet Energie und damit Kraftstoff.

Tierische Begegnungen

Besonders im Frühling werden Marder aktiv: Ein beschädigtes Zündkabel oder ein undichtes Kühlsystem sind die Folgen ihrer Nagelust. Besonders in kühleren Nächten bietet der noch warme Motorraum dem kleinen Beißer einen angenehmen Rastplatz. Autoteile wie elektrische Leitungen, Zündkabel, Brems- und Kühlwasserschläuche sowie die Manschetten pneumatischer Brems- und Federungssysteme ziehen sie magisch an. Angebissene Elektrokabel oder Luftschläuche führen beispielsweise dann nicht nur zu einem unrunden Motorlauf, unverbrannter Kraftstoff kann auch den Katalysator schädigen.
Abhilfe gibt es durchaus: Von Maßnahmen, die auf Duftstoffe bauen, rät man neuerdings jedoch ab. Weder Hunde- beziehungsweise Katzenhaare noch WC-Steine oder spezielle Marder-Abwehrsprays können erfahrungsgemäß die gefräßigen Tierchen auf Dauer vom Motor fernhalten. Wirkungsvollere Maßnahmen um Schläuche zu schützen sind im Zubehörhandel in Form von Kunststoff- oder Metall-Schutzmänteln erhältlich.
Anzuraten ist, zumindest Kühler- und Heizungsschläuche mit Mückendrahtgitter zu ummanteln und mit Kabelbindern zu sichern.

Hat der Marder zugeschlagen, muss man zunächst alle Schläuche und Kabel prüfen und am Besten gleich eine Werkstatt aufsuchen. Behalten Sie den Kühlmittelstand und die Temperaturanzeige im Auge. Sie sind oft ein untrügliches Anzeichen für Nager-Aktivitäten.

Frühjahrsputz

Lack und Unterboden: Dreck und Salz setzen der Karosserie zu. Planen Sie jetzt den Besuch einer Waschstraße oder eines Selbstbedienungs-Waschplatzes ein. Dem Lack sollte die Waschanlage normalerweise nichts ausmachen: Sie ist allemal schonender als die übliche Katzenwäsche aus dem Eimer mit viel zu wenig Wasser. Bei Frosttemperaturen soll aber besser auf die Wäsche verzichtet werden: Der Temperatursprung um 100 °C kann beim Lack zu feinen Haarrissen führen, die der Keim sind für weitere Lackschäden. Kleinere Steinschlagschäden können mit einem Lackstift ausgebessert und der Lack mit einem Wachs versiegelt werden.

Auch der Unterboden sollte gründlich mit einem Dampfstrahler von Salzresten gereinigt werden. Wirkungsvoll ist auch die Unterbodenreinigung in einer Waschanlage bzw. Waschstraße. 

Motorraum: Auch hier hat die winterliche Witterung Spuren hinterlassen. Daher am besten den Motorraum von einem Fachmann reinigen und durch eine spezielle Motor-Konservierung versiegeln lassen.

Innenraum: Bei der Reinigung des Innenraums sollte nicht nur der Schmutz entfernt, sondern Feuchtigkeit unter Fußmatten und Teppichböden entfernt werden. Gegebenenfalls wechseln Sie auch den Innenraum-Luftfilter aus.

Scheiben: Wenn ein Grauschleier die Sicht beeinträchtigt, sollten diese innen und außen gewaschen werden.

Reifenwechsel

Frühestens Ende März, wenn kein Bodenfrost mehr zu erwarten ist, sollten die Winterreifen gegen Sommerreifen getauscht werden. Für Sommerreifen schreibt der Gesetzgeber eine Profiltiefe von 1,6 Millimeter vor; haben die Winterreifen weniger als drei Millimeter Profil, mustern Sie diese aber am besten gleich aus.

Scheibenwischer

Der winterliche Frost kann den Wischergummis zugesetzt haben: Kontrollieren Sie daher die Wischerblätter. Wenn es der Zustand erfordert, schnell austauschen.

Werfen Sie jetzt auch einen Blick in den Flüssigkeitsbehälter der  Scheibenreinigungsanlage und füllen Sie fehlende Flüssigkeit nach.

Klimaanlage
Einstellung

Nicht nur in der prallen Sonne, auch in unseren Autos fällt es manchmal schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Da rund 60 Prozent aller Neuwagen hierzulande bereits mit einer Klimaanlage ausgeliefert werden, lässt es sich dann doch einigermaßen aushalten.

Egal ob Climatronic, Thermatic oder Automatic Climate Control – eine angenehme Atmosphäre ist uns Einiges wert. Bei eingeschalteter Klimaanlage verbraucht ein Auto nämlich mehr Sprit. Und eine falsch eingestellte Klimaanlage kann bis zu zwei Liter Benzin pro 100 Kilometer schlucken.

Während der Fahrt
  • Nachdem Sie losgefahren sind, wird die Klimaanlage so eingestellt, dass sie keine Luft mehr von außen ansaugt. Dadurch kühlt die Luft im Auto schneller ab.
  • Ein paar Minuten später wird der Klimaregler auf 20 bis 22 Grad eingestellt.
  • Wenn diese Temperatur erreicht ist, lässt man wieder Luft von außen ins Auto - die Gebläsedüsen sollten völlig geöffnet sein.

Die Kaltluft darf aber nie direkt auf den Körper zielen, sonst droht leicht eine Erkältung. So lange genügend Kaltluft strömt ist auch kein „Klimaanlagencheck“ notwendig: Innenraumfilter werden meist ohnehin bei den Inspektionen gewechselt. Das gilt auch für das Kühlmittel: Bei normalem Betrieb dauert es bei vier bis sechs Jahre, bis die Leistung der Anlage spürbar nachlässt. Falls die Luft nach einiger Zeit „muffig“ riechen sollte und Ihnen das „stinkt“, lassen Sie das Gerät schnell und kostengünstig desinfizieren.

Vor der Fahrt

Alles funktioniert prima, solange der Mensch nicht eingreift. Werden jedoch einzelne Düsen manuell geöffnet oder geschlossen, gerät das System durcheinander – beispielsweise wenn das Gebläse zur schnellstmöglichen Kühlung auf Hochtouren arbeitet, am Armaturenbrett aber nur eine Lufteinlass-Düse auch wirklich offen ist. Oder, falls gleichzeitig die Fenster geöffnet wurden, und das Gebläse wie Sturmgebraus dröhnt. Ständig geöffnete Fenster sind aber weder billiger noch umweltfreundlicher als die Klimaanlage: Sie erhöhen den Luftwiderstand so stark, dass das Auto noch mehr Sprit braucht.

So behalten Sie am besten einen kühlen Kopf:

  • Vor dem Losfahren alle Türen öffnen und den Wagen gut durchlüften lassen. 
  • Beim Losfahren sind die Fenster und eventuell das Schiebedach zu öffnen - sie werden nach gut drei Minuten wieder geschlossen.
  • Wenn der Motor gestartet ist, wird die Klimaanlage auf die niedrigste Temperatur gestellt und das Gebläse voll aufgedreht.
Reifen
Abnutzung

Viele Fahrer fragen sich, wo abgenutzte Reifen am sichersten untergebracht werden sollten. Zahlreiche Tests belegen, dass sich ein mit der Vorderachse ausbrechendes Fahrzeug viel leichter wieder unter Kontrolle bringen lässt als beim Ausbrechen über die Hinterachse.
Deshalb gilt, um Ihre Sicherheit zu erhöhen, neue oder kaum gebrauchte Reifen grundsätzlich auf der Hinterachse zu montieren.

Geschwindigkeitsindex

Die Reifenkennzeichnung auf der Flanke hat unter anderem auch Buchstaben, der eine bezeichnet die Bauart des Reifen "R" Radialreifen. Der Zweite Buchstabe gibt Aufschluss über die zulässige Höchstgeschwindigkeit für die der Reifen ausgelegt ist.
z.B. 195/65 R 15 H — das H steht für "zugelassen bis 210 km/h"

Die am häufigsten im PKW Bereich auftretenden Bezeichnungen:
Q = 160 km/h R = 170 km/h
S = 180 km/h T = 190 km/h
H = 210 km/h V = 240 km/h
W = 270 km/h Y = 300 km/h
ZR = über 240 km/h

Lagerung

So lagern Sie richtig:

Reifen vor dem Abnehmen markieren, z.B. die Laufrichtung und die Position.
VR = vorne rechts VL = vorne links
HR = hinten rechts HL = hinten links
Reinigen Sie die Reifen und entfernen Sie die Steinchen aus den Profilrillen.
Wählen Sie einen trockenen und kühlen Lagerraum, er sollte frei von Benzin, Öl, Fett oder Chemikalien sein.
Reifen auf Felgen sollten Sie liegend lagern, am besten ist ein "Felgenbaum". Reifen ohne Felgen sollten senkrecht gestellt und von Zeit zu Zeit gedreht werden.

Leichtlaufreifen

Leichtlaufreifen sind Reifen bei denen dank neuer Mischungstechnologien der Rollwiderstand deutlich optimiert ist. Durch die Verwendung von Leichtlauf- Reifen kann der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden. Die Automobilindustrie rüstet ihre Neuwagen grundsätzlich mit Leichtlaufreifen aus. Deshalb sollte beim Reifenwechsel darauf geachtet werden, dass die alten durch neue Leichtlaufreifen ersetzt werden. Diese kosten zwar etwas mehr, doch diese Investition zahlt sich auf Dauer aus.
Die Senkung des Rollwiderstands um 30% kann eine Kraftstoffersparnis zwischen 3% auf der Autobahn und 6% im Stadtverkehr bringen.

Luftdruck

Viele Reifenschäden und Unfälle werden durch einen falschen Reifenfülldruck ausgelöst. Doch der Luftdruck hat auch entscheidenden Einfluss auf den Reifenverschleiß und den Kraftstoffverbrauch.

  • Ein um 0,2 bar geringerer Druck hat ein Prozent mehr Spritverbrauch und eine um 10 Prozent geringere Reifenlebensdauer zur Folge.
  • Bei 0,4 bar weniger erhöht sich der Spritverbrauch um zwei Prozent und die Lebensdauer verringert sich um 25 Prozent.
  • 0,6 bar Minderdruck erhöht den Benzinverbrauch um vier Prozent und reduziert gleichzeitig die Lebensdauer des Reifens um 45 Prozent.
  • Zu geringer Luftdruck verstärkt die Walkarbeit des Reifens dadurch erhitzt er sich übermäßig und kann im Bereich der Karkasse (des Reifenunterbaus) bis zu 130 °C heiß werden, im schlimmsten Fall kann es zum Platzen des Reifens führen.

Es wird empfohlen die Reifen mit 0,2 bar mehr als vom Autohersteller angegeben zu befüllen.

Markenbindung

Die so genannte Fabrikatsbindung wurde vom Bundesverkehrsministerium aufgehoben. Durch diese Aufhebung haben die im Fahrzeugschein ggf. enthaltenen Eintragungen keine direkte Rechtswirksamkeit mehr, sie können jedoch als Empfehlung betrachtet werden.
Bei den für Straßenverkehr zugelassenen Sportwagen, wie z.B. Porsche, Ferrari usw., wird empfohlen, sich an die in den Fahrzeugpapieren eingetragenen bzw. von den Herstellern empfohlenen Reifen und Marken zu halten.

Nutzungsdauer

Die Reifenindustrie empfiehlt, Reifen nach maximal zehn Jahren auszumustern.

Ältere Pkw-Reifen sollten jedoch grundsätzlich nur noch benutzt werden, wenn sie vorher unter normalen Bedingungen gefahren wurden. Sie sollten auch nicht mehr ummontiert, sondern nur noch im laufenden Betrieb abgefahren werden.

Reifen an Wohnwagen, Anhängern oder anderen so genannten Standfahrzeugen, die nicht regelmäßig bewegt werden, altern schneller.
Bei Gespannen aus PKW mit Anhänger, die nach § 18 StVO eine 100 km/h-Zulassung besitzen, schreibt der Gesetzgeber als Höchstalter von sechs Jahren für die Reifen vor.

 

Produktionsdatum

Das Produktionsdatum eines Reifen ist in die Seitenwand des Reifens eingeprägte. Die vierstellige DOT-Nummer gibt die Produktionswoche und das –Jahr an. Steht z.B. hinter "DOT" und den darauf folgenden vierstelligen Buchstabenkombinationen zum Beispiel eine 1204, so bedeutet das, dass der Reifen in der 12. Kalenderwoche des Jahres 04 hergestellt wurde.

Reifengas

Normale Luft entweicht nach und nach durch die Innenschicht des Reifens nach außen, deshalb muss der Luftdruck regelmäßig überprüft und ggf. korrigiert werden. Eine Alternative zur Luftbefüllungen ist die Befüllung mit Stickstoff.
Stickstoff hat dickere Moleküle als Luft, diese können nicht so leicht entweichen. Die Befüllung der Reifen mit Stickstoff ist mit geringen Mehrkosten verbunden, diese amortisieren sich schnell. Der Reifendruck bleibt länger stabil, häufige Kontrollen entfallen. Positive Folgen sind der Reifenverschleiß verringert sich und höhere Kilometerleistung, hohe Kurvensicherheit.
Lässt der Druck doch einmal nach, kann jederzeit auch normale Luft nachgefüllt werden.

Reifenschäden

Bei Reifenschäden ist oft eine Reparatur möglich und spart Geld und Ressourcen. Doch man kann nicht pauschal sagen, welche Verletzungen reparabel sind, ohne Abstriche bei der Sicherheit des Fahrzeugs zu machen. Häufig ist allerdings ein Austausch des defekten Reifens unumgänglich.
Grundsätzlich sagt die Richtlinie B3620 und der §36 StVZO nichts zum Thema Geschwindigkeitsindex der reparierten Reifen aus. Das bedeutet es gibt keine gesetzliche Beschränkung in dieser Hinsicht.
Es wird empfohlen keine ultra leistungsstarken Reifen (W, Y und ZR) zu reparieren.
Beurteilen kann dies letztendlich nur der Fachmann.

Scheibenwischer
Geschwindigkeit

Auch hohe Geschwindigkeit führt zu erhöhtem Unfallrisiko. Zu wenige Autofahrer sind sich überhaupt darüber im Klaren, dass sie bei 100 km/h in nur vier Sekunden bereits über 110 m zurücklegen. Bei normaler Einstellung bewegt sich der Scheibenwischer in dieser Zeitspanne lediglich zwei bis drei Mal. Um so mehr kommt es auf voll funktionstüchtige Wischer an.
Defekte Scheibenwischer sollten aus Gründen der Verkehrssicherheit unverzüglich ausgetauscht werden.

Sauberkeit

Im Herbst und Winter werden Scheibenwischer besonders strapaziert. Ältere Gummilippen am Wischerblatt verhärten und funktionieren nicht mehr einwandfrei. Und nach Frostnächten und bei verschmutzten Scheiben entstehen schnell kleine Risse im Gummi, die beim Wischen große Schlieren hinterlassen.

Solche Streifen auf der Frontscheibe können die Sicht massiv beeinträchtigen. Bei Dunkelheit und regnerischer Witterung gerät die Fahrt so schnell zum Blindflug. Richtig kritisch wird es, wenn das Scheinwerferlicht entgegenkommender Autos zusätzlich noch blendet.

Scheinwerfer
Verschmutzte Scheinwerfer

Nicht alle Fahrzeugfabrikate verfügen über automatische Waschanlagen für Scheinwerfer. Deshalb müssen Autofahrer immer wieder zum feuchten Wischtuch oder Schwamm greifen und das Glas von Hand säubern.
Eine verschmutzte Scheinwerferscheibe kann zu einem Leuchtkraftverlust von bis zu 75 Prozent führen. Das schränkt bei Dunkelheit die Weitsicht massiv ein und beeinträchtigt auch die Wahrnehmung durch andere Verkehrsteilnehmer.

Wasser im Scheinwerfer

Wasser im Scheinwerfer beeinträchtigt nicht nur die Leuchtkraft, sondern beschädigt auch die Reflektoren, die sich hinter den Birnen befinden. Mitunter hilft bereits der Fahrtwind, um Feuchtigkeit im Inneren der Scheinwerfer wieder zu vertreiben.

Moderne Scheinwerfanlagen haben schließlich Lüftungsschlitze. Auch eingeschaltete Scheinwerfer sorgen durch ausstrahlende Wärme normalerweise für eine trockene Umgebung. Niemals aber sollte mit Pressluft in den Scheinwerfer geblasen werden: Das Risiko einer Beschädigung der Reflektorenoberfläche ist recht groß.

Dringt wiederholt Wasser hinter dass Scheinwerferglas, sind vermutlich die Klebenähte zwischen Gehäuse und Scheinwerferglasscheibe beschädigt. Dann hilft möglicherweise Silikon als Dichtungsmittel. Häufig ist jedoch eine porös gewordene Gummidichtung zwischen Glas und Gehäuse schuld an der Feuchtigkeit. Dann muss die Dichtung ausgebaut und gewechselt werden. Zahlreiche Autos verfügen über Scheinwerferanlagen, die eine bauliche Einheit bilden und nicht abgenommen werden könne. Hier hilft dann nur ein Komplettaustausch, der von einer Fachwerkstatt erledigt werden sollte.

Verbandkasten
Inhalt
  • Hilfsmittel wie Schere oder Handschuhe sind also auf Vollständigkeit und Funktion zu überprüfen, weil sie gerne entnommen und zweckentfremdet werden.
  • Nach Ablauf des Verfalldatums muss das Verbandmaterial entgegen landläufiger Meinung nicht unbedingt ausgetauscht werden. Eingeschweißtes Pflaster und Verbände erfüllen nämlich ihren Zweck auch noch dann eine ganze Weile, wenn die aufgedruckte Frist verstrichen ist.  Die StVZO schreibt lediglich einen genormten und vollständig gefüllten Verbandkasten vor.
  • Falls der Box-Inhalt ergänzt oder ausgetauscht werden muss, kann ein Preisvergleich nicht schaden. Die Preisunterschiede sind groß.
  • Oftmals kann es günstiger sein, sich gleich einen neuen Verbandkasten anzuschaffen, als relativ teure Austausch-Sets zu erwerben.
  • In Apotheken werden die Sets gewöhnlich überteuert angeboten. In Drogeriemarktketten und bei Discountern gibt es normgerechte Markensets günstiger.
  • Generell gilt, schon beim Kauf das Verfalldatum kritisch zu prüfen.
Rechtsgrundlage

Es genügt schon lange nicht mehr, ein Erste-Hilfe-Set im Fahrzeug mitzuführen; der seit 1970 vorgeschriebene Verbandkasten muss gemäß der DIN-Norm 13164 auch vollständig bepackt sein.

Diese Verpflichtung ergibt sich  aus der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO § 35 h). Nur eine rundum einsatztaugliche Erste Hilfe-Box erfüllt im Ernstfall ihren Dienst.

Warentransport
Fahrrad

Der Zubehör-Markt für Fahrräder boomt. Kaum ein Radler kommt ohne den Kleinkram aus. Kleinkram, der großen Schaden anrichten kann. Deshalb: Das Rad muß nackt aufs Dach! Geklemmtes, gestecktes oder nur leicht verschraubtes Zubehör gehört in den Kofferraum.

Die untenstehende Checkliste soll helfen, die Gefahrenquellen an dem huckepack geladenen Zweirad zu entfernen.

  • Kindersitz
  • Luftpumpe
  • Steck-Schutzbleche
  • Klingel-Deckel
  • Fahrrad-Computer
  • Lenker-, Sattel- Pack- und Rahmentaschen
  • Handschalen (MTB)
  • Spiral- und Bügelschloss
  • Abstandhalter*
  • Lenkerspiegel*
  • aufgesteckte Front- und Rückleuchten plus Akkustab
  • Laufradverkleidung
  • Einkaufskorb
  • Alarm-Anlage
  • Puppensitz
  • Trinkflasche
  • Fahrrad-Karten-Clip*

Zur sicheren Nutzung des Fahrradträgers:

  • Der Fahrradträger darf nur auf einem Lastenträger montiert werden, der der DIN-Norm 75 302 entspricht und das GS-Zeichen besitzt.
  • Beachten Sie bitte, dass bei Lastenträgern, durch deren Bauart der Abstand der vorderen zur hinteren Traverse nicht festgelegt ist, der Abstand mindestens 700 mm betragen sollte.
  • Je nach Breite des Lastenträgers kann man zwei oder mehr Fahrradträger montieren. Beachten Sie die vom Hersteller angegebene Tragkraft des Trägers sowie die durch den Fahrzeughersteller in der Bedienungsanleitung angegebene maximale Dachlast Ihres Autos.
  • Aus dem Schritttempo eine Vollbremsung durchführen, um zu sehen ob alles hält.
  • Kontrollieren Sie nach einigen Kilometern Fahrt den festen Halt des Fahrrades und die Befestigung des Fahrradträgers.
  • Beachten Sie, dass sich die Stabilität und die Straßenlage Ihres Fahrzeugs, besonders in Kurven und beim Bremsen, verändert.
    Sollten Sie den Fahrradträger nicht mehr benutzen, so montieren Sie ihn aus Sicherheitsgründen und um Energie zu sparen ab.