Kleiner Fehler

Nach einem hektischen Arbeitstag wollte Rechtsanwalt Matthias Pahn nur noch schnell tanken. Leider fuhr er ein anderes Fahrzeug als sonst und griff an der Zapfsäule automatisch nach der Pistole mit dem Superbenzin. Bei dem Auto handelte es sich aber um einen Diesel. Glücklicherweise stellte er sein Missgeschick schnell fest und konnte so gerade noch Schlimmeres verhindern. Wäre er losgefahren, hätte das für den Motor schwerwiegende – und vor allem teure – Folgen gehabt. Matthias Pahn sah nur noch eine Möglichkeit und rief bei seinem Autoclub an. Die Mitarbeiter im ACE Euro-Notruf „boten mir in außerordentlich freundlicher Art und Weise kompetente Hilfe an und riefen den Abschleppdienst zum Ereignisort“, schrieb Pahn später an den ACE. Mit dem Abschleppwagen wurde sein Fahrzeug in die nächste Fachwerkstatt gebracht. Obwohl bereits Feierabend war, warteten die Mitarbeiter noch auf ihn und stellten ihm einen Mietwagen zur Verfügung, damit Pahn seine Fahrt noch fortsetzen konnte. Das falsch gezapfte Superbenzin konnte ohne Probleme abgepumpt werden.


Für die Mitarbeiter des ACE Euro-Notrufs ist ein Notruf wegen falsch gezapften Sprits kein Einzelfall. Rund 500 Mal im Jahr müssen die Pannenhelfer deshalb ausrücken. Und nicht immer geht der Fall so glimpflich aus wie bei Matthias Pahn. Im schlimmsten Fall muss das gesamte Einspritzsystem ausgetauscht und der Tank gereinigt werden. Das kann dann schnell ein paar tausend Euro kosten.

Quelle: ACE LENKRAD 07/2009.

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