Großer Schaden nach Gewitter

Es geschah beim Urlaub in Schweden

Es geschah beim Urlaub in Schweden. Über das Fe­rien­haus von Thomas Wertz und seiner Familie zog ein starkes Gewitter mit kräftigem Re­gen­schau­er, mehrere Blitze schlugen in der Nähe ein. Der große Scha­den, den diese Blitze an­ge­richtet hatten, wurde erst nach und nach sichtbar: Meh­­re­re Si­che­run­gen fielen aus, die Telefon­ver­­bindung funktionierte nicht mehr und an der thermischen Solaranlage auf dem Dach ging ein Tempe­ratursensor durch Überspannung kaputt. Besonders schlimm erwischte es aber das Auto von Thomas Wertz, das etwa sechs Meter neben dem Ferienhaus unter freiem Him­mel stand.

Als er sein Fahrzeug nach dem Gewitter das erste Mal wieder starten wollte, sprang der Motor nicht an, das Display zeigte zwei Fehlermeldungen in der Elektronik. Die Anzeigen „Ein­spritzung defekt – Stopp Werkstatt“ und „Bremse defekt – Stopp Werkstatt“ signalisierten Wertz, dass es etwas Ernstes war. Er rief gleich bei seinem Autoclub ACE an, die Not­ruf­berater organisierten über den schwedischen Partnerclub Falk das Abschleppen in eine Fachwerkstatt. Doch diese konnte den Überspannungsschaden in der Elektronik innerhalb von zwei Wochen nicht beheben, der ACE riet Wertz daher, seinen Wagen in die Heimatwerkstatt schleppen zu lassen. Auch dies wurde vom ACE organisiert und übernommen. Der Schaden stellte sich dort als äußerst umfangreich heraus, die Reparaturrechnung belief sich auf knapp tausend Euro, wurde aber von seiner Teilkasko-Versicherung voll übernommen. In einem Brief an seinen Club schreibt Thomas Wertz: „Bei Ihrem gesamten ACE-Team möchte ich mich noch herzlich für die umfassende und kompetente Hilfe bedanken. Geben Sie bitte diesen Dank an Ihre Kol­leginnen und Kollegen weiter.“ Ein Rätsel ist ihm aber immer noch, wie durch einen einfachen Blitzschlag solch ein hoher Schaden entstehen kann.

 

Quelle: ACE LENKRAD 01/2010

 

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