Ratgeber: Batterietester
Kontaktpflege
Bei Tiefsttemperaturen müssen Auto-Batterien Höchstleistungen vollbringen. Dabei sind die allmorgendlichen Kaltstarts die härteste Belastungsprobe. Das kalte Motoröl schmiert schlecht und die innere Reibung ist relativ hoch. Zudem nimmt mit den sinkenden Außentemperaturen die Batterieleistung ab.
Besonders schwer wird es für den Stromspeicher, wenn sich das Fahrprofil aus vielen Kaltstarts und regelmäßigen Kurzstreckenbetrieb zusammensetzt. Diese Herausforderung lässt Akkus vorzeitig altern, die durchschnittliche Lebensdauer von fünf bis acht Jahren wird dann oft nicht erreicht. Um die notwendige "Start-Spannung" zu erhalten, sollte sichergestellt sein, dass die Polanschlüsse genügend Kontaktflächen besitzen. Gerade ältere Batterien neigen an den Polen zur Korrosion, die vor allem durch austretende Batteriesäure entsteht. Wem Lappen und Drahtbürste für die Reinigung nicht professionell genug sind, der findet im Fachhandel für rund zehn Euro spezielle Batteriepol-Reinigungsfräser.
Nach dem Säubern gilt es, die Kontakte mit reichlich Polfett zu konservieren. Hilfreich sind auch Produkte aus dem ACE-Online-Shop, mit denen die Überwachung der Batterieleistung leicht von der Hand geht. Entsprechende Tester gibt es in diversen Preis- und Qualitätsklassen ab circa zehn Euro.
Reicht die Batterieleistung nicht mehr für einen Kaltstart aus, dann müssen Ladegerät oder Starthilfekabel und ein Strom-Spenderfahrzeug her. In der Praxis haben sich auch sogenannte Powerpacks durchgesetzt. Sie müssen zwar regelmäßig an der heimischen Steckdose aufgeladen werden, bieten jedoch auch zusätzliche Funktionen wie Luft-Kompressoren oder Arbeitslampen.
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