Club-Info: Engagement

Für die Ehre

12.08.2010 12:12

Wer Mitglied im ACE ist, erhält im Pannenfall kompetente und schnelle Hilfe und kann bei zahlreichen exklusiven Clubangeboten jede Menge Geld sparen. Doch der ACE ist deutlich mehr als eine Versicherung für den Notfall.


Für die Ehre

Für die Ehre

Die Hauptversammlung findet alle vier Jahre statt. ACE Mitglieder entscheiden hier über die politische Richtung des Clubs.

Für die Ehre

Verkehrssicherheit wird bei bundesweiten Aktionen wie "Blinkmuffel" oder "Sicher geschnallt" ganz groß geschrieben.

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Bei Verkehrssicherheitstagen und Straßenfesten ist der ACE dabei.

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Harald Kraus hat Schlaglöchern den Kampf angesagt.

Für die Ehre

Auch Fahrräder können Pannen haben - der ACE hilft.

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Dank des ACE Einsatzes wird in Kelheim ein Kreisel gebaut.

Für die Ehre

Ausflüge und Touren gehören zum festen Veranstaltungsprogramm der ACE Kreise.

Für die Ehre

Ansbachs OB Carda Seidel verlieh Kurt Leyh das Ehrenzeichen.

Gelebte Demokratie

Soll ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen eingeführt werden? Was muss gegen die Feinstaubbelastung unternommen werden? Wie sieht es mit einer Pkw-Maut aus? Solche wichtigen Fragen, die alle Verkehrsteilnehmer betreffen, werden in Berlin entschieden. Und genau hier ist der ACE präsent und setzt sich im Sinne seiner Mitglieder ein. Die Haltung, die der ACE dabei einnimmt und die Positionen, die er in Berlin vertritt, legen engagierte ACE-Mitglieder auf der alle vier Jahre stattfindenden Hauptversammlung fest. Dabei wird beim ACE die Basisdemokratie von unten nach oben gelebt. Auf den Mitgliederversammlungen, die in diesem Herbst wieder stattfinden, werden die siebenköpfigen Vorstände der 223 ACE-Kreise gewählt. Bei regionalen Delegiertenversammlungen bestimmen die Mitglieder schließlich ihre Vertreter für die Hauptversammlung und auch, welche Anträge aus den Mitgliederversammlungen auf der Hauptversammlung zur Abstimmung gestellt werden sollen. Was dort schließlich beschlossen wird, gibt die Marschrichtung des Clubs für die nächsten vier Jahre vor. Auf der letzten Hauptversammlung in Erfurt haben die engagierten ACEler gleich ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beschlossen. So wurde dem Vorstand zum Beispiel der Auftrag erteilt, sich dafür einzusetzen, dass künftig alle Hersteller von Neuwagen verpflichtet werden, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP serienmäßig einzubauen. Diesen Punkt kann der Club getrost abhaken: Das Europäische Parlament hat im vergangenen Jahr beschlossen, dass ab 2014 kein Fahrzeug mehr ohne ESP vom Band laufen darf. Weitere Forderungen, wie die unverzügliche Einführung des Tagfahrlichts, liegen noch auf Eis. Es wird aber daran gearbeitet.

Von Blinkmuffeln und Anmachern

Wie ist es um die Blinkmoral der Deutschen bestellt? Werden die Kinder im Auto richtig gesichert? Und wie sieht es mit der Schulwegsicherheit aus? Der ACE nimmt sich dieser Fragen an und veranstaltet jährlich eine großangelegte, bundesweite Schwerpunktaktion, bei der die 223 ACE-Kreise an vorderster Front mit dabei sind. Angefangen hatte alles mit der "Aktion Schlagloch", bei der überall in Deutschland Blumen in Schlaglöcher gepflanzt wurden. Mit dem Erfolg, dass viele Kommunen die Schäden unverzüglich behoben. Ein Jahr später warb der ACE in der groß angelegten Kampagne "Mach mich an" für das Tagfahrlicht. Die ACEler aus den Kreisen gingen wieder auf die Straße und zählten die Fahrzeuge mit und ohne Licht. Besonders erfreulich: Bei der zweiten Zählung waren deutlich mehr erleuchtete Fahrzeuge unterwegs als einige Monate zuvor. In weiteren Aktionen untersuchten die Ehrenamtlichen der ACE-Kreise die – stellenweise erschreckend schlechte – Blinkmoral sowie das Verhalten an Stoppschildern und roten Ampeln: Wird vorschriftsmäßig angehalten oder einfach Gas gegeben? In diesem Jahr kümmern sich die ehrenamtlich engagierten ACE-Mitglieder um die Schulwegsicherheit. Bei der Aktion "Schulweg-Doktor" werden die Strecken, die die Kinder nehmen, auf Herz und Nieren geprüft. www.ace-online.de/ace-aktionen

Für mehr Sicherheit im Verkehr

Im Sommerhalbjahr finden quer durch die Republik überall zahlreiche Straßenfeste statt – und der ACE ist oft mit dabei. An den markanten Ständen mit den knallroten Sonnenschirmen werden abwechslungsreiche Aktivitäten für die großen und kleinen Besucher geboten. Beim Glücksrad gibt es tolle Preise zu gewinnen, auf dem Kettcar-Parcours können sich die jüngeren Besucher austoben, die etwas älteren werden mit dem Fahrrad-Simulator herausgefordert, ihre Reaktion zu testen. Im Mittelpunkt dieser Aktivitäten der ACE-Ehrenamtlichen steht aber stets die Verkehrssicherheit. So können beim Führerscheintest alte Kenntnisse aufgefrischt werden, die Rauschbrille vermittelt Nüchternen einen Einblick, wie sehr ihre Reaktion bei 1,3 Promille Alkohol im Blut doch eingeschränkt ist. Bei Verkehrssicherheitstagen kommen auch die Simulatoren des Clubs zum Einsatz. Der Aufprallsimulator überzeugt auch den fanatischsten Gurtmuffel von der Notwendigkeit des Anschnallens, beim Überschlagsimulator kann jeder einmal selbst ausprobieren, was zu tun ist, wenn das Fahrzeug nach einem Überschlag auf dem Dach liegt.

Der Schlagloch-Sheriff des ACE

Alles begann vor fünf Jahren mit einer bundesweiten Kampagne des ACE für mehr Verkehrssicherheit. Die "Aktion Schlagloch" hat sich seitdem zum Dauerbrenner entwickelt. Der Vorsitzende des ACE-Kreises Göppingen, Harald Kraus, hat sich des Problems angenommen und betreibt heute Deutschlands einzige Schlaglochmeldestelle. Und so funktioniert’s: Unter www.ace-online.de/schlaglochmelder kann jeder die Krater in der Straße melden. Diese Meldung landet direkt bei Harald Kraus, der zuerst die zuständige Behörde für die kaputte Straße recherchiert. Dann folgt eine Aufforderung, zu handeln und den Schaden schnellstmöglich zu beseitigen. Gleichzeitig geht eine Information an die Lokalpresse, um so den Druck auf die Behörden zu erhöhen. Kommt keine Rückmeldung, erkundigt sich Kraus später nach dem Stand der Dinge. Schalten die zuständigen Ämter auf stur, wird der Druck über die örtliche Presse und die Opposition im Stadtrat erhöht. Nahezu tausend Beschwerden über Schlaglöcher aus der ganzen Republik hat Harald Kraus schon bearbeitet. Nahezu zwei Drittel der von ihm angemahnten Schäden wurden bis jetzt behoben. Seine Kompetenz in Sachen Schlagloch hat sich herumgesprochen: Als in Niedersachsen die schlimmsten Straßen gekürt wurden, saß Kraus in der Jury.

Kompetenz im Pannenfall

Pannenhilfe steht beim ACE traditionell im Mittelpunkt. Während sich die ACE-Vertragspartner um die normalen Pannen im Straßenverkehr kümmern, so gibt es unter den Ehrenamtlichen aus den ACE-Kreisen zahlreiche Spezialisten für Pannen bei Fahrrädern. Und die sind im Sommer ständig im Einsatz. So ist beispielsweise die Veranstaltung Tal to Tal seit Jahren ein fester Bestandteil in der Region um Koblenz. 120 Kilometer Straße sind jedes Jahr autofrei und werden von Radfahrern eingenommen. Damit auch alle Radler sicher am Ziel ankommen, richtet der ACE unterwegs Fahrrad-Pannenstationen ein, wo kleinere und größere Probleme rasch behoben werden. Dass sich Fahrradfahrer auf den Autoclub verlassen können, hat sich auch beim Deutschen Gewerkschaftsbund herumgesprochen. So betreuten die ACEler aus Frankfurt in diesem Jahr das DGB-Radteam während des Radrennens am 1. Mai "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt". Das Gewerkschafts-Radteam fuhr 42 Kilometer unter dem Motto: "Wir gehen vor – gute Arbeit, gerechte Löhne, starker Sozialstaat". Ein Motto, dem auch der ACE uneingeschränkt zustimmen kann.

Einsatz vor Ort

Werner Katschke ist zufrieden. Der ACE-Vorsitzende von Kelheim hat mit seinen Mitstreitern durchgesetzt, dass an einer vielbefahrenen Kreuzung endlich ein Kreisverkehr gebaut wird. So wie Werner Katschke engagieren sich ACE-Mitglieder vor Ort für eine Verbesserung der Verkehrspolitik. Sie setzen sich ein, suchen den Dialog mit Behörden und Politikern und stellen ihr Fachwissen zur Verfügung. Die Themen und Projekte sind vielfältig und richten sich nach den Gegebenheiten vor Ort. Wenn Schlaglöcher nicht beseitigt werden, Behindertenparkplätze fehlen, anstelle eines Zebrastreifens eine Ampel angebracht wäre oder eine Ortsumfahrung dringend benötig wird – dann schalten sich die ACEler ein und fordern die Verantwortlichen zum Handeln auf. Oft ist ihr Engagement von Erfolg gekrönt. Denn um diese wichtigen Verkehrssicherheits-Projekte durchzuboxen, versammeln die ACE-Ehrenamtlichen eine breite Front aus der Bevölkerung hinter sich. Nicht selten gehören die ACE-Kreise zu den Gründungsmitgliedern von Bürgerinitiativen, die gemeinsam ihr großes Ziel erreichen: mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Auf Clubtour

Die ACE-Kreise setzen sich nicht nur vor Ort für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit ein, sie bieten ihren Mitgliedern auch einiges. So organisieren die gewählten Kreisvorstände Kurzreisen, Tagesfahrten und Besichtigungen in der näheren Umgebung. Regelmäßig finden aber auch Wanderungen und Grillfeste statt, einige Kreise veranstalten immer wieder ACE-Stammtische. Besonders beliebt sind die Ausflüge nach Stuttgart, wenn auch eine Besichtigung der ACE-Zentrale auf dem Programm steht. Kurz gesagt: Bei den regionalen ACE-Kreisen findet ein buntes und abwechslungsreiches Vereinsleben statt, bei dem jeder ein für sich passendes Angebot finden kann. www.ace-online.de/kreisclubs

Ausgezeichnetes Engagement

Die Arbeit der ACE-Kreise wird gewürdigt – auch von höchster Stelle. Erst kürzlich erhielt der Vorsitzende des ACE-Kreises Ansbach, Kurt Leyh, das "Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern". Ansbachs Oberbürgermeisterin Carda Seidel steckte dem seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich im ACE Ansbach tätigen Leyh das Ehrenzeichen während einer Feierstunde an. Oberste Prioriät für den 71-Jährigen, der sich seit 1999 auch noch als stellvertretendes Mitglied der Region Bayern im ACE-Aufsichtsrat engagiert, hat stets die Verkehrssicherheit. Vor Ort in Ansbach möchte er das Ziel "Vision Zero" der EU umsetzen, wonach es möglichst keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr mehr geben soll. Bei Aktionen sensibilisieren Leyh und seine weiteren Mitstreiter des ACE-Kreises Ansbach die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren im Straßenverkehr. Auch politisch ist Kurt Leyh engagiert: Er arbeitet im Umwelt- und Verkehrsausschuss der Stadt Ansbach mit und kann dort seine Kenntnisse einbringen und dafür sorgen, dass alles getan wird, um die Verkehrssicherheit vor Ort zu erhöhen.



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