Vergleichstest: Audi A6 Avant, Mercedes E 220, Škoda Superb

Schöner reisen

01.06.2010 12:00

Kombimodelle der Oberklasse sind edel – und teuer. Doch es geht auch anders. Der Škoda Superb Combi ist edel und preiswert. Für die Konkurrenz ist der geräumige und familienfreundliche Tscheche eine echte Herausforderung.


Audi A6 Avant 2.0 TDI vs. Mercedes E 220 CDI T-Modell vs. Škoda Superb Combi 2.0 TDI

Audi A6 Avant

Premiumanspruch hat viel mit gefühlter Qualität zu tun. Audi macht es seit Jahren vor

Audi A6 Avant

Vorbildlich: die Verarbeitung im Innenraum des A6 Avant

Audi A6 Avant

Unpraktisch: Klappgriffe an den Türen

Audi A6 Avant

Bequem untergebracht: Passa­giere im Fond

Audi A6 Avant

Fein ausgeschlagen: 565 Liter großer Laderaum mit robusten Schienen

Mercedes E 220 CDI T-Modell

Das T-Modell hinterlässt ein durchweg gediegenen Eindruck

Mercedes E220 CDI T-Modell

Endlich gediegen: das Interieur der Mercedes E-Klasse

Mercedes E220 CDI T-Modell

Serie: elektrisch betätigte Heckklappe

Mercedes E220 CDI T-Modell

Wohnlich: Sitze und Klimatisierung im Fond bieten guten Langstreckenkomfort

Mercedes E 220 CDI T-Modell

Gewaltig: der 695 Liter fassende Kofferraum

Škoda Superb Combi

Die Überraschung ist der Škoda mit seinem großzügigen Innenraum

Škoda Superb Combi

Das Interieur des Škoda Superb Combi kann sich sehen lassen

Škoda Superb Combi

Pfiffig: Box für den Regenschirm in der Tür

Škoda Superb Combi

Busi­ness-Class: die Beinfreiheit im Fond

Škoda Superb Combi

Mit doppeltem Boden: das 603 Liter große Ladeabteil

Audi A6 Avant 2.0 TDI vs. Mercedes E 220 CDI T-Modell vs. Škoda Superb Combi 2.0 TDI

Gepäckträger: Alle drei Kombis können knapp über eine halbe Tonne Gewicht zuladen

Der Markt für Oberklasse-Kombis ist überschaubar und fest in deutscher Hand. Audi, BMW und Mercedes sind hierzulande in diesem Segment fast unter sich. Leider haben diese Autos ihren Preis. Unter 40.000 Euro spielt sich in der Regel nicht viel ab. Alternativen sind rar. Aber es gibt sie. Škoda hat mit dem Superb Combi eine solche auf die Räder gestellt. Der stattliche Superb Combi bietet das Fee­ling der Oberklasse zu Schnäppchenpreisen. 23.950 Euro (1.4 TSI mit 125 PS) kostet die Basisversion. Das ist ein Wort. Sowohl bei Audi als auch bei Mercedes muss man rund 15.000 Euro mehr auf den Tisch blättern. Lohnt der stattliche Mehrpreis? Im Test: die Diesel-Varianten mit 170 PS.

Karosserie und Innenraum
Premium­anspruch hat viel mit gefühlter Qualität zu tun. Anmutung und Haptik spielen dabei eine ebenso große Rolle wie die Material­auswahl. Audi macht es seit Jahren vor – die Ingolstädter sind diesbezüglich Benchmark. Der A6 Avant, der 2011 als Neuauflage er­scheint, macht da keine Ausnahme. Das In­terieur des Ingolstädters ist über jeden Zweifel erhaben. Das konnte man in der Vergangenheit bei Mercedes-Modellen nicht immer be­haup­ten. Die Oberflächen vermittelten oftmals Taxi-Atmosphäre ohne gro­ßen Wohlfühlfaktor. Die E-Klasse räumt damit auf. Das T-Modell hinterlässt einen durchweg gediegenen Eindruck.

Die eigentliche Überraschung ist der Škoda: Sein Interieur sieht ansprechend aus, fühlt sich gut an, bietet hochwertige Materialien und ist auch noch gut verarbeitet. Respekt. Es sind letztlich Kleinigkeiten, die den Unterschied zur Konkurrenz ausmachen: Die Ausleg­ware ist etwas einfacher gestrickt und so man­cher Schalter simpler ausgeführt. Das zieht einen marginalen Punkt­verlust nach sich, den der Superb beim Raumangebot aber locker wieder ausbügelt. Es ist schon erstaunlich, wie die Entwickler auf einer Gesamtlänge von 4,84 Metern einen derartig großzügigen Innenraum gezaubert haben. Vor allem im Fond logieren die Škoda-Insassen wie Fürsten. Die Beine lassen sich mühelos ausstrecken. Ein tolles Gefühl! Lediglich die hohe und aufrechte Sitzposition stört im direkten Vergleich – und die zu niedrigen Kopf­stützen. Das Fondgestühl im Mercedes und im Audi ist zudem besser auf unterschiedliche Staturen zugeschnitten. In der ersten Reihe sind die Unterschiede hingegen marginal: Das Platzangebot ist nahezu gleich, die Sitze im A6 und in der E-Klasse (ab Werk elektrisch verstellbar) bieten aber den besseren Komfort auf langen Strecken.

Und für große Touren sind diese Autos samt ihrer riesigen Ladeabteile letztlich geschneidert worden. E-Klasse – für das T-Modell gibt es sogar eine dritte Sitzreihe (1083 Eu­ro) – und Superb schrecken dank ihrer ge­waltigen Ladeflächen selbst vor sperrigem Gut nicht zurück. Audi setzt beim immerhin 4,93 Meter langen A6 Avant dagegen mehr auf Golfclub als auf Billy-Regale. Desto mehr verwundert die magere Ausstattung. Die E-Klasse zeigt, wie man im Stil der besseren Gesellschaft vorfährt. Die Heckklap­pe öffnet automatisch und bei Beladung hängt der Stuttgarter dank Luftfederung und Ni­veauregulierung auch nicht unschick in den Knien. Eine praktische Fernentriegelung für die Rücksitze rundet die Sache ab. Beim A6 hilft, wenn man auf solche Annehmlich­keiten nicht verzichten will, nur der Blick in die Preisliste. Selbst eine 12-Volt-Steckdose, Gepäcknetz und Haken für Taschen kosten bei Audi 95 Euro extra. Tapfer! Škoda ist hingegen entschuldigt. Bei dem Grundpreis geht die Ausstattung in Ordnung. Allerdings verzichten die Tschechen ab Werk auf das Trennnetz (170 Euro). Ein Fehler, schließlich dürfen die Probanden über eine halbe Tonne zuladen. Da hat man in Stuttgart  und Ingolstadt weiter gedacht.


Sicherheit und Bedienung
In puncto Sicherheit gibt Mercedes den Ton an. Die neue E-Klasse zählt zu den sichersten Autos. Nicht ohne Grund: Die Stuttgarter rüsten die E-Klasse werksseitig unter anderem mit einem sogenannten PreSafe-System aus, das Gurte in Gefahrensituationen vorsorglich strafft, Fenster schließt und Rücklehnen aufrecht stellt. Darüber hinaus wacht ein Attention Assist darüber, ob der Fahrer mü­de wird. Damit nicht genug: Die Schwaben haben in der Aufpreisliste eine ganze Arma­da von Assistenzsystemen zur Auswahl. Dazu zählen unter anderem der Nacht­sicht­assistent (1487 Euro) und ein Geschwindig­keits­limit-Assistent (353 Euro).

Dem A6 merkt man dagegen sein fortgeschrittenes Alter an. Der Ingolstädter ist zwar auf Wunsch mit  Spurhalte- (525 Euro) und Spurwechselassistenten (600 Euro) erhältlich, aber mit der E-Klasse kann der Ingolstädter nicht mehr mit­halten. Selbst einen Knieairbag sucht man vergeblich. Der Nachfolger dürfte das Bild wieder graderücken. Beim Superb verzichten die Macher vollständig auf den Ein­satz teurer Assi­stenzsys­te­me – seine Kunden agieren zu preis­bewusst. Im Ernstfall sind die Pas­sagiere dennoch gut geschützt. Das belegen die Testergeb­nis­se des EuroNCAP-Crash­tests. Der Superb rangiert auf dem Niveau der Konkurrenten. Das gilt auch für die Bedienung. Die Autos gehorchen einer schnell nachvollziehbaren Logik. Bei A6 und Superb fehlen allerdings die praktischen Multifunktionslenkräder. Sie stehen leider in der Aufpreisliste.


Antrieb und Fahrwerk

Von einem Oberklasseauto kann der Käufer ein gehöriges Maß an Fahrkomfort erwarten. Merce­des macht vor, wie das geht. Das aufwendige Fahrwerk samt Luftfederung an der Hin­terachse schluckt Unebenheiten so souverän, als wären sie gar nicht vorhanden. Wenn die rund 1,8 Tonnen schwere E-Klasse über Querrillen, Asphaltaufbrüche und Dehnfu­gen in Brücken bügelt, nimmt der Fahrer außer einem leisen Plopp kaum etwas wahr. Audi und Škoda sind von Haus aus straffer ausgelegt, aber dennoch komfortabel. Beim Superb ist auf grobem Belag ein leichtes Zit­tern in der Vorderachse spürbar, der Au­di spricht auf unruhigem Terrain mitunter etwas hölzern an. Die E-Klasse ist einfach eine Spur ausgewogener als die Konkur­renz. Auch im Fahrverhalten. Der einzige Hecktriebler im Test überzeugt mit einer zielgenauen Lenkung, die frei von Antriebs­einflüssen agiert, während A6 und Superb bei vollem Leistungseinsatz ihre Antriebs­form nicht mehr verleugnen können. Im Handling überzeugt das Trio unisono. Trotz ihres hohen Gewichts lassen sich die Kom­bis erstaunlich spielerisch bewegen. Not­situa­tionen meistern sie, wie nicht anders zu erwarten, souverän. Das ESP greift in allen drei Autos mustergültig ein. Der Fahrer wird, wenn er es nicht maßlos übertreibt, nie vor unlösbare Aufgaben gestellt. Auffällig im Test: Die Bremsanlage des Audi spricht sehr giftig an. Das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig – standfest sind alle drei Bremssysteme.

Wer glaubt, Mercedes könnte als Diesel­pionier im Antriebskapitel die Konkurrenz distanzieren, dürfte enttäuscht sein. Der Antriebskomfort ist durchweg hoch. Die Unterschiede zwischen den drei Aggregaten sind marginal. Ein Grund: Die Vierzylinder-Diesel im Audi und Škoda sind von Haus aus baugleich – sie stammen aus dem VW-Konzernregal. Der 170 PS starke Common-Rail-Motor ist ebenso kultiviert wie durchzugsstark und treibt die beiden Kombis ab 2000 U/min munter an. Sehr angenehm ist die gleichmäßige Leistungsentfaltung, die frü­here VW-Diesel mit Pumpedüse-Technik nicht vorweisen konnten. Auch das harte Verbrennungsgeräusch ist verschwunden. Der 2,0-l-Vierzylinder-Turbo wird erst jenseits von 3500 U/min leicht brummig. In Kombination mit der präzisen Sechs­gang-Box macht die Antriebseinheit so­wohl im Audi als auch im Škoda eine gute Figur.

Akustisch präsenter ist der Selbstzünder im E 220 CDI. Der ebenfalls 170 PS leistende Vierventiler klingt schon beim Anlassen rauer als die Konkurrenz. Dafür entschädigt der Common-Rail-Selbstzünder bei mittleren Drehzahlen mit sattem Durchzug und adäquater Akustik. Mehr Feinschliff könnten die Sechsgang-Schaltung und das Kupp­lungsspiel vertragen.


Umwelt und Kosten
Im Test konsumierten die Kombis trotz teilweise zügiger Fahrweise im Schnitt lediglich rund sieben Liter auf 100 Kilometern. Der im direkten Vergleich leichtere Škoda begnügte sich so­gar mit 6,4 Litern im Testschnitt und mit 6,1 Litern auf der ökonomisch gefahrenen Ver­brauchsrunde (siehe Tabelle). Das spricht für den Tschechen – ebenso sein Preis. Der Superb Combi kostet in der Version 2.0 TDI Comfort 28.850 Euro. Deutlich mehr verlangt die Premium-Konkurrenz: Audi veranschlagt für den nicht gerade üppig ausgestatteten A6 Avant 2.0 TDI 39.400 Euro und Mercedes für den E 220 CDI mindestens 45.339 Euro – bei sehr guter Grundausstat­tung wohlgemerkt. Dennoch: Bei Preis und Unterhaltskosten ist der Škoda unschlagbar,  dafür sorgen die niedrigen Kosten für Reparatur und Wartung.


Fazit
Der Mercedes ist teuer, aber auch eine Klasse für sich. Weder Audi noch Ško­da können dem Stuttgarter den Sieg ernsthaft streitig machen. Selbst der Schnäpp­chen­preis des Tschechen ändert daran nichts. Doch für preisbewusste Käufer ist der Superb Combi eine echte Alternative zur Premiumklasse. 


1. Platz: Mercedes E 220 CDI T-Modell
Der E 220 CDI entscheidet drei von vier Wertungskapi­teln für sich. Ledig­lich bei den Kosten muss sich der Stutt­garter dem deutlich preiswerteren Škoda geschlagen geben.

2. Platz: Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Der Škoda Superb mischt sich frech in die Liga der Oberklasse ein und macht da­bei gar keine schlech­te Figur. Seine Domäne: der Preis und das tolle Raumangebot.

3. Platz: Audi A6 Avant 2.0 TDI
In seinem letzten Pro­duktionsjahr kann der A6 Avant keine Zeichen mehr setzen. Ein guter Kauf ist der Ingol­städter dennoch. Sein Manko: die Aufpreisliste.


Technische Daten

Motor
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Hubraum cm³ 1968 2143 1968
Zylinder/Schadstoffklasse   4/Euro 5 4/Euro 5 4/Euro 5
Leistung kW (PS) 125 (170) 125 (170) 125 (170)
bei Motordrehzahl min-1 4200 4200 4200
Max. Drehmoment Nm 350 400 350
bei Drehzahl min-1 1750-2500 1400-2800 1750-2500
Kohlendioxid-Ausstoß g/km 152 150 151
Fahrleistung
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Max. Geschwindigkeit km/h 221 218 220
0 bis 100 km/h sek 9,2 8,8 8,9
Karosserie / Innenraum
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Karosserie   5-türig 5-türig 5-türig
Kofferraumvolumen l 565-1660 695-1950 603-1835
Reifendimension   205/60 R 16 225/55 R16 205/55 R 16
Fahrzeuglänge mm 4927 4895 4838
Fahrzeugbreite mm 1855 1854 1817
Fahrzeughöhe mm 1463 1512 1510
Radstand mm 2843 2874 2758
Spurweite vorne mm 1612 1585 1537
Spurweite hinten mm 1618 1604 1510
Leergewicht kg 1725 1845 1577
Zuladung kg 540 575 536
Anhängerlast ung. kg 750 750 750
Anhängerlast gebr. kg 1600 1900 1800
Dachlast kg 100 100 100
Stützlast kg 85 76 80
Verbrauch
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Verbrauch EG-Mix l/100 km 5,8 D 5,7 D 5,8 D
Tankinhalt l 70 59 60
Reichweite   1206 1035 1034
ACE-Testverbr. Schnitt l/100 km 7,1 D 6,8 D 6,4 D
ACE-Testverbr. Minimal l/100 km 6,7 D 6,2 D 6,1 D
Preise und Kosten
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Preis ab Werk Euro 39.400 45.339 28.250
Kfz-Steuer Euro/Jahr 254 269 260
Vers.-Klasse KH   17 21 18
Vers.-Klasse TK   26 28 24
Vers.-Klasse VK   20 27 23
Haftpflichtvers. Euro/Jahr 1201 1578 1279
Vollkaskovers. Euro/Jahr 1240 2268 1552
Variable Kosten* Cent/km 23,65 25,43 21,90
Feste Kosten** Euro/Jahr 10.816 13.896 9.188
Feste Kosten** Cent/km 72,1 92,64 61,25
Gesamtkosten Euro/Jahr 14.370 17.711 12.473
Gesamtkosten*** Cent/km 95,75 118,07 83,15
Kosten bei 15.000 km/Jahr, 60 Monate Nutzungsdauer, berechnet von DEKRA.
* für Kraftstoff, Reifen, Reparatur, Wartung und Pflege.
** für Verzinsung, Werteverlust, Kfz-Steuer, Versicherung und Unterstellungskosten.
*** Variable plus feste Kosten.

Bewertung

Karosserie / Innenraum
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Qualitätseindruck (30) 30 30 26
Zustieg (10) 7 8 8
Raumangebot (40) 36 37 40
Sitz vorne (30) 26 28 26
Sitzposition hinten (20) 15 14 10
Klimatisierung (10) 8 8 6
Infotainment (20) 12 17 13
Ablagen (10) 2 6 7
Kofferraum/Zuladung (40) 30 39 33
Variabilität/Ladekante (30) 18 25 19
Anhängelast (10) 4 10 8
Summe (250) 188 222 196
Sicherheit / Bedienung
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Passive Sicherheit (60) 35 50 40
Kindersicherheit (20) 14 18 14
Aktive Fahrsicherheit (60) 57 57 57
Fahrassistenten (40) 28 32 12
Licht (20) 14 18 6
Rundumsicht (10) 9 9 8
Bedienung (40) 29 33 29
Transportsicherheit (10) 5 8 2
Summe (260) 191 225 168
Antrieb / Fahrwerk
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Motorcharakteristik (30) 26 26 27
Fahrleistungen (20) 18 18 18
Durchzug 80 - 120 km/h (30) 30 30 30
Getriebe/Schaltung (10) 9 7 9
Reichweite (10) 10 9 9
Fahrverhalten/Lenkung (30) 24 25 21
Federabstimmung (30) 25 28 24
Geradeauslauf (10) 9 9 8
Wendekreis (10) 4 4 4
Summe (180) 155 156 150
Umwelt / Kosten
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Anschaffungspreis (80) 49 37 71
Verbrauch/Emissionen (60) 30 34 40
Steuer/Versicherung (50) 26 10 20
Reparatur/Wartung (40) 6 2 16
Werteverlust (20) 19 12 16
Leergewicht (20) 4 2 6
Serienausstattung/Aufpreis (10) 4 4 4
Service-Netz (10) 6 6 4
Garantieumfang (20) 6 6 6
Summe (310) 150 115 183
Gesamtergebnis
  Audi A6 Avant Mercedes E 220 CDI T- Modell Škoda Superb Combi 2.0 TDI
Karosserie / Innenraum (250) 188 222 196
Sicherheit / Bedienung (260) 191 225 168
Antrieb / Fahrwerk (180) 155 156 150
Umwelt / Kosten (310) 150 115 183
Gesamtergebnis (1000) 684 718 697

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Kommentare
 
 
14.06.2010

Liebes LENKRAD-Team,

also der Vergleich zwischen Skoda Superb, Audi A6 und Mercedes E220 "hinkt" ja wohl ein wenig. Das ist ja schlimmer als Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Da wäre wohl eher ein Vergleich mit dem VW Golf, Ford Focus oder vielleicht noch VW Passat, Ford Mondeo mit dem Skoda indiziert, aber A 6 und E 220? Ein wenig "daneben" oder? Und dann könnte man meinen, dass der Mercedes im Vergleich zum Audi deshalb so (vermeintlich) gut abschneidet, weil es ein "Stuttgarter" ist. Also bitte etwas mehr Objektivität! Der Mercedes kostet immerhin rd. 6.000 € mehr als der Audi. Dafür bekommt man nicht nur die (beim Mercedes) besonders herausgestellte "Luftfederung" (bei Audi rd. 1.950 €), das Multifunktionslenkrad (bei Audi rd. 225 €) und die automatische Heckklappe (520 €), sondern hat noch gut die Hälfte für einen schönen Urlaub übrig. Die Ausstattung des Audi im Vergleich zum Mercedes als "mager" zu bezeichnen, ist, gelinde ausgedrückt, lächerlich. Im übrigen ist die 12 V-Steckdose im Laderaum beim Audi serienmäßig und das "PreSafe-System" von Mercedes gab es bei Audi schon in den 80er Jahren und hieß "ProCon-Ten", daher ist das "Gurtstraffer-System" auch beim Audi serienmäßig. Schade, bislang habe ich die ACE-Tests immer mit großem Interesse gelesen, da ich "Objektivität" unterstellt habe, dies scheint allerdings weit gefehlt.

Mit kollegialem Gruß

M.S.

Michael Sprigade
15.06.2010

Vielen Dank für den Vergleich, der durchaus realistisch ist. Ich habe genau den Superb Combi 2.0 TDI mit einem E 220 CDI T (als langjähriger Fahrer und Fan der Marke) verglichen, getestet und mich entschieden.

Ja, die Türen schließen im E etwas satter, der Gesamteindruck ist gefühlt etwas solider und auch vielleicht gefühlt ein wenig souveräner. Die bestellbaren Versuchungen sind beim E naturgemäß ebenfalls zahlreicher - das ist gut, dass es dies gibt. Der Vergleich der Platzverhältnisse fällt dann tatsächlich überraschend zu gunsten des Suberb aus. Unverständlich ist das Fehlen einer Niveauregulierung.

Die Entscheidung brachte allerdings der Endpreis mit den gewünschten Extras (als verwöhnter Vielfahrer). Liste: 45 TEuro zu über 70 TEuro.

Ob der Metallic-Lack beim E für 1035 Euro tatsächlich doppelt so gut ist, wie der für 500 Euro beim Superb muss jeder selbst entscheiden.

Ich denke die Kundenentscheidung ist persönliche Geschmackssache und eine wesentliche Frage nach dem Ego und den Finanzen des Bestellers.

 

Vom Leistungs-, Sicherheits-, Fahr- und Transportangebot gehören die Fahrzeuge schon in eine Klasse und - Konkurrenz belebte schon immer das Geschäft!

Peter Pfeifer
09.11.2011

Ich habe 4 Mercedes E-T Modelle gefahren und habe jetzt den Skoda SuperB 2.0 TSI mit DSG. Das Auto ist der Hammer. Klar ist der Mercedes besser ausgestattet, kostet dann aber über 55.000 Euro gegen 39.000 beim Skoda mit Leder, Navi und allen Extras! Das ist ein Klasse Auto, das ich sehr gerne fahre!

Dieter Pfeiffer
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