Test-Tagebuch: 100 Tage mit dem Opel Ampera
E-Mobil mit Mobilitätsgarantie
100 Tage im Opel Ampera
Auto-Erlebnisse der besonderen Art sind mit dem auffälligen Elektro-Opel garantiert. In unserem Test-Tagebuch notieren wir die schönsten Begegnungen und die interessantesten Erkenntnisse über den Elektroantrieb des Ampera
100 Tage im Opel Ampera
Der Opel Ampera ist ein absoluter Hingucker. Die Passanten schauen, staunen und sprechen gelegentlich die Fahrer auch an
100 Tage im Opel Ampera
Variabel beim Auftanken: Dank eines Verlängerungskabels lässt sich der Ampera auch vom Hotelbalkon aus mit Strom versorgen
100 Tage im Opel Ampera
Super-Service für Elektroautos auf dem Besucherparkplatz von Legoland in Günzburg: Bevorzugt parken und umsonst tanken
100 Tage im Opel Ampera
Das Heck schließt mit einem Spoiler ab, die Sicht durchs Heckfenster ist jedoch beschränkt. Beim Rückwärtsrangieren helfen Sensoren und eine Rückfahrkamera
100 Tage im Opel Ampera
Mit den zwei umgeklappten Rücksitzen erhöht sich das Ladevolumen auf 1005 Liter
100 Tage im Opel Ampera
Blick unter die Haube: Ottomotor und Generator nebeneinander, dazwischen Starkstromkabel
100 Tage im Opel Ampera
Das Cockpit ist ergonomisch, die digitalen Displays hinterm Lenkrad und an der Mittelkonsole sind informativ, aber auch etwas verspielt
100 Tage im Opel Ampera
Wer ökonomisch fährt und den Innenraum clever klimatisiert, bekommt positives Feedback
100 Tage im Opel Ampera
Die Reichweiten für den Elektroantrieb und für den Range Extender werden mit Grafik-Symbolen angezeigt
100 Tage im Opel Ampera
Jede Fahrt wird von der Bordelektronik detailliert ausgewertet, mit Verbrauchsangaben
100 Tage im Opel Ampera
Wer sofort mit dem Landen beginnt, gekommt das Ende der Ladezeit im Display angezeigt
100 Tage im Opel Ampera
Das elektrische Aufladen kann sich auch an der Abfahrtszeit orientieren, das erspart mögliche Ladeverluste
100 Tage im Opel Ampera
Beim Hotel Mercure in Gerlingen durften wir umsonst „tanken“ – und dabei sogar im absoluten Halteverbot parken
100 Tage im Opel Ampera
Jede Möglichkeit zum aufladen der Batterie wird genutzt: Bei der Druckabnahme des aktuellen ACE LENKRAD findet sich im Hof der Druckerei Stark in Pforzheim ein Plätzchen. Knapp drei Stunden hängt der Ampera hier an der Steckdose, bevor es mit den ersten, druckfrischen Exemplaren zurück nach Stuttgart geht
Dienstag, 31. Juli
Der Opel Ampera tritt seine Heimreise nach Rüsselsheim an. Insgesamt sind wir 5242,7 Kilometer mit dem Stromer gefahren, haben dabei 125,6 Liter Benzin konsumiert und einen reinen Durchschnittsverbrauch von 2,4 Liter pro 100 Kilometer errechnet. Exakt 3472,70 Kilometer sind wir im elektrischen Antriebsmodus unterwegs gewesen. Diesen Anteil hätten wir durchaus noch höher setzen können, aber einige Fahrten im Generatorbetrieb waren für unsere Messungen einfach notwendig.
Samstag, 28. Juli
Wieder mit drei Personen besetzt, geht es diesmal auf der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße 27 in Richtung Tübingen. Temperatur um die 35 Grad, die Klimaanlage läuft auf vollen Touren, Abblendlicht ist eingeschaltet und in einigen Streckenbereichen fahren wir mit einem Tempo bis 150 km/h. Ergebnis: Nach 42,4 Kilometer war die elektrische Reichweite auf Null. Das war die kürzeste Distanz, die wir elektrisch gefahren sind.
Freitag, 27. Juli
Mit drei Mitfahrern und vollgeladenen Akkus geht es diesmal auf die Autobahn. Wie weit kommen wir mit dem elektrischen Antrieb? So lautet die Fragestellung. Erst als wir am Stuttgarter Flughafen in die A 8 eingefädelt haben, fahren wir mit dem elektrischen Antrieb und zwar in einem zügigen Tempo – wo möglich sogar mit vollem Tempo. Immerhin 47,7 Kilometer weit bringt uns die Batterieladung, dann springt der Ottomotor an.
Unser Testwagen
Elektrisch angetriebene Fließheck-Limousine, 4,50 Meter lang, vier Sitze, Stauvolumen 310 bis 1005 Liter, Zuladung 268 kg. Elektromotor (111 kW/150 PS, 370 Nm), Lithium-Ionen-Batterie (16 kWh), rein elektrische Reichweite 40 bis 80 km. 1,4-l-Benziner zur Reichweiten-Verlängerung (63 kW/86 PS), Gesamtreichweite über 500 km, Höchstgeschwindigkeit 161 km/h, CO2-Effizienzklasse A+, Preis: ab 43.900 Euro.
Mittwoch, 25. Juli
Die Schonfrist für den Ampera ist vorbei, jetzt wird er nach unseren regulären Testkriterien gefahren. Zunächst musste der Stromer auf unsere Referenz-Verbrauchsstrecke. Sie ist 221,7 Kilometer lang, besteht aus 60 Kilometer Stadtstraßen (Tempo 30/50 km/h) und jeweils 80 Kilometer Autobahn (max. 130 km/h) und 80 Kilometer Landstraßen (max. 120 km/h). Mit vollgeladenem Akku galt diesmal unser Augenmerk nur auf den Benzinverbrauch. Nach genau 70,1 Kilometer Fahrt startete der Generatorbetrieb, also die Fahrt mit Verbrennungsmotor. Nach 100 Kilometern zeigte der Bordcomputer einen Verbrauch von 1,6 Litern (Opel gibt 1,2 Liter an), nach 200 Kilometern lautete die Anzeige 3,8 Liter/100 km an und am Ende der Testrunde wurden 4,1 Liter angezeigt. Wir tankten 8,32 Liter nach – das entspricht einem Verbrauch von 3,9 Liter (also sogar etwas weniger als der BC anzeigte). Übrigens: Von den 152 Kilometern, die laut Disyplay mit Hilfe des Range Extenders zurückgelegt worden sind, haben wir tatsächlich etwa 15 Prozent, also rund 23 Kilometer elektrisch zurückgelegt.
Mittwoch, 18. Juli
Zurückgekehrt von einem Termin in Bregenz: Exakt 417,5 Kilometer haben wir zurückgelegt, hatten aber unterwegs keine Möglichkeit, unseren Batteriezellen frische Energie zuzuführen. Zwar sind wir mit voller Ladung losgefahren, aber da wir vorwiegend auf Autobahnen gefahren sind, brachten uns die vollen Akkus nur 54,3 Kilometer weit. Insbesondere der Albaufstieg forderte seinen Tribut. Deshalb arbeitete auf den restlichen 363,2 Kilometern der Generator, angetrieben von unserem 1,4-Liter-Ottomotor. Der Verbrauch: 5,6 Liter auf der gesamten Distanz. Trotz Range-Extender-Betrieb sind wir dennoch etliche Kilometer elektrisch (dank der Rekuperation) gerollt – im Display werden diese Strecken aber dennoch als "Benzinfahrt" ausgewiesen. Also sind wir tatsächlich mehr als nur 54 Kilometer elektrisch unterwegs gewesen, aber die Displays zeigen diese Werte nicht mehr an. Das könnte Opel verbessern, denn wer Ampera fährt, will schon genau wissen, mit welchem Antrieb er welche Distanzen zurückgelegt hat.
Mittwoch, 11. Juli
Jetzt sind wir genau 4000 Kilometer mit dem Opel Ampera in unserem definierten Testzyklus gefahren, der dem eines Berufspendlers mit maximal 40 Kilometer einfachem Arbeitsweg entspricht. Davon sind wir 70 Prozent (2781,70 Kilometer) im elektrischen Modus und rund 30 Prozent (1218,30 Km) mit Hilfe des Range Extenders gefahren. Verbraucht haben wir dabei 539,76 Kilowattstunden Strom und 87,80 Liter Superbenzin. Die reinen Betriebskosten in Währungseinheiten: 134,94 Euro für Strom und 139,60 Euro für den Sprit. Umgerechnet auf 100 Kilometer kostete uns die Fahrt im E-Modus fünf Euro, wenn nur der Range Extender für’s Vorwärtskommen sorgt, kostet diese Distanz mehr als das Doppelte (11,13 Euro). In der Umweltbilanz steht der Ampera nur als Stromer gut da: Die 0,19 kWh, die der Opel im Schnitt pro Kilometer elektrische Fahrt verbraucht, entsprechen einem Kraftwerksausstoß von 107 Gramm Kohlendioxid, berechnet auf der Grundlage des deutschen Stommixes, Stand 2011. Leistet der Range Extender seine Verbrennungsarbeitet, pustet der Auspuff 166 Gramm/km CO2 in die Umwelt. Bei unseren Berechnungen für den Energieaufwand sind wir vom derzeit durchschnittlichen Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde ausgegangen.
Mittwoch, 4. Juli
Jetzt herrscht Andrang an unseren Steckdosen: Wir haben einen Volvo C 30 Electric in unserem Fuhrpark. Beim ersten gemeinsamen Aufladen legte die Sicherung ihr Veto ein, obwohl die Stromleitungen bis 32 Ampere abgesichert ist. Übrigens: Das benutzerfreundliche Informationsdisplay, das dem Fahrer die Wahl über diverse Ladeoptionen offeriert und ihn auch über den Zeitraum des Ladevorgangs informiert, sucht man beim Volvo vergebens.
Fazit
Alle Redaktionskollegen sind sehr gerne mit Ampera unterwegs gewesen. Er ist ein vollwertiges Automobil, wenn man einmal davon absieht, dass er als Zugfahrzeug nicht geeignet ist, und auch bei Stauraum und Zuladung an der unteren Skala rangiert. Doch wer einen Caravan besitzt, wird sich den Ampera ohnehin nicht als Zugfahrzeug auswählen. Der Elektro-Opel muss ins Fahrerprofil passen: Für Menschen, die am Tag maximal 80 Kilometer zurücklegen und eine Möglichkeit haben, das Fahrzeug entweder zu Hause oder in der Firma an die Steckdose zu hängen, kann er durchaus eine Alternative zu den herkömmlichen Antriebstechniken sein. Jeder aus der ACE-Zentrale, der sich zu einer Testfahrt hinter das Lenkrad setzte, war fasziniert vom hohen Drehmoment, der Durchzugskraft und der enormen Laufruhe des Opels im Elektromodus. Selbst jene Kollegen, die sich zuvor skeptisch gegenüber Elektrofahrzeugen geäußert haben, zeigten sich beeindruckt.
Test-Tagebuch:
- Monat Juni
- Monat Mai
- Monat April
Abschlussartikel zum 100 Tage Dauertest des Opel Ampera: Elektrisch & emotional
Ich bin bekennender STROMer-Fahrer.
Opel Ampera ist für mich die lebbare Zukunft, leider finanziell unerreichbar. Folgekosten sind noch nicht ab zu sehen, Langzeittests sucht man vergebens. Alles Neue muss erst einmal abgewartet werden um für einen selber die Entscheidung treffen zu können, geht oder geht nicht. Ich fahre einen VW Golf III City STROMer Baujahr 1995, den ich von einem lieben Freund gemietet habe. Ich fahre schon über 100.000km rein elektrisch und kann von den Vorteilen berichten, aber auch von allen Nachteilen.
Elektrofahrzeuge sind die Zukunft, aber nur dann, wenn die Energieversorgung dieser Fahrzeuge aus regenerativen Energien genutzt wird, alles Andere macht keinen Sinn und verschiebt nur den Auspuff woanders hin, ob Kohle- Gas oder gar Atomkraftwerk, nichts davon ist der richtige Weg. Mein VW Golf III City STROMer tankt ausschließlich reinen Solarstrom, der aus eigens dafür installierten Solarzellen gewonnen wird. Nur so macht ein E-Auto auch wirklich Sinn.
Die Frage stellt sich also nicht, ob E-Mobilität die Zukunft ist, sondern wie E-Mobilität die Zukunft gestaltet.
Wie wird die Infrastruktur sein, noch heute sucht man in vielen Städten vergebens öffentliche Lademöglichkeiten, und wenn man eine findet ist sie meistens sogar zugeparkt mit Autos, die alles andere als Umweltfreundlich und schon gar nicht elektrisch sind. Behörden überprüfen dies nicht, es gibt keinen Handlungsbedarf.
In Sachen E-Mobilität müssen wir noch viele Hausaufgaben machen!
Michael Wiese
M.E. sind alle bisherigen E-Fahrzeuge für die Tonne.
Sie kosten ein Schw....geld
Sie haben mangelhafte bis ungenügende Reichweiten
Was kostet ein neuer Batteriesatz, wenn der mal hinüber ist?
Was kostet die Herstellung der Fahrzeuge und deren Batterieerneuerung an zusätzlichen Umweltresourcen?
Wie ist die Relation an Gesamtumweltverschmutzung bei der Herstellung und Nutzung von Verbrennungsfahrzeugen zu E-Mobilen (das, wie o.a. ja auch noch einen Verbrennungsmotor hat)?
Wie ist die Relation der Umweltverschmutzung bei der Herstellung der Antriebsmittel aus Erdöl und die bei der Herstellung von Strom (Atom, Kohle, Wegfall von Landwirtschaftsflächen zu Ernährungszwecken)?
Die Auto- und Energie-Industrie hat hier insgesamt gepennt und ist wenig gewillt wirklich brauchbare, saubere Alternativen zu liefern.
Harry Olschewski
So ein Auto vereinigt eigentlich nur die Nachteile eines Elektroautos
- teure und schwere Batterien
- geringe Reichweite
- lang dauernde "Betankung"
- lahm
mit den Nachteilen eines Benzinautos
- schlechte Umweltbilanz
- komplizierte und damit wartungsintensive Konstruktion...
Man schleppt jeweils ein gerade nicht benötigtes Antriebskonzept zusätzlich mit sich herum.
Der Ansatz ist völlig falsch.
Elektroautos können auch große Reichweiten haben, wie Benzinautos schnell "betankbar", mechanisch simpel, relativ leicht und ökologisch sauber sein.
Dafür wäre eine europaweit zu schaffende Infrastruktur z.B. mit Solar-Turmkraftwerken in Südeuropa notwendig, die Wasserstoff aus Wasser spalten und diesen für brennstoffzellengefütterte Elektroautos zur Verfügung stellt. Für kurzfristig notwendige höhere Leistung muss der Akku nicht wirklich groß und schwer sein.
Dann brauchte man keine so aufwändigen Fahrzeuge wie die Hybridautos oder Pseudoelektroautos wie den Ampera, die eher die Unfähigkeit der Industrie und der Politik demonstrieren, einfache und bezahlbare Lösungen zu finden...
Zitat:
"Wenn die Akkus ganz leer sind, kann auch bei Bergabfahrten nicht mehr rekuperiert – also neue Energie geladen – werden. Der Elektromodus lässt sich mit ganz leer gefahrenem Stromspeicher gar nicht mehr ansteuern."
Das stimmt leider überhaupt nicht.
Der Ampera rekuperiert selbstverständlich auch in die Batterie, wenn sie vorher leer ist und der Ampera im RE-Modus fährt. Startet man auf dem Berg mit leerer Batterie, wird diese mit einer langen Bergabfahrt wieder teilweise geladen. Danach wird man unten in der Ebene mit vielen Kilometern rein elektrischer Fahrt "belohnt", bis die Batterie wieder den unteren Ladestand erreicht hat. Danach setzt dann der Range-Extender wieder rein. Das IST so, selbst getestet.
Ich fahre den Ampera jetzt bereits mehr als 3000 km. Es ist ein Super Auto. Schnell, Kraftvoll und vorwiegend elektrisch.
Lahm, stimmt gar nicht, das Drehmoment eines Elektroautos steht einem Diesel in nichts nach, mit dem Unterschied, der E-Motor hat sein Drehmoment linear!
Einfach mal Probefahren und ausprobieren und dann eine Meinung veröffentlichen, ich bin sehr gespannt darauf !
Ich fahre mit 20 kW täglich auf der A44 und mitunter kommt es auch schon mal vor, dass ich einen schnellen LKW überhole ;-)
Teuer, ja .... noch!
Der erste Videorecorder war auch sehr teuer und heute ist die Technik soweit fortgeschritten, das er teilweise für 60 Euro neu zu haben ist !
Aller Anfang ist schwer, vor allem der technologische.
Batterien werden in ihre Bestandteile zerlegt und wieder verwendet, wo also ist das Problem, das machen wir mit TETRA-Packs auch und die sind in ihrer Energiebilanz auch nicht gut?
Ein Aluminium Druckguss Motor hat in der Herstellung eine sehr fragwürdige Energiebilanz, ein E-Motor ist dauerhaft, nahezu verschleissfrei und in der Herstellung günstig.
Zu den Bergabfahrten ist so viel zu sagen, wer erwartet, dass eine Talfahrt den Energiespeicher so füllt, dass er vergleichsweise die gleiche Strecke wieder bergauf fahren kann, hat die Grundlagen der Elektrotechnik nicht verstanden. Wirkungsgrad und Verluste hat man immer!
Ich bin mit meinem STROMer täglich unterwegs, für mich ist es das ideale Kurzstreckenfahrzeug, zugegebenermaßen aber nur im Nahbereich, daher ist es für mich immer nur der Zweitwagen.
Hätte er einen Range Extender wie der Ampera, so würde ich persönlich keinen anderen Wagen haben. Aber da mein Golf III City STROMer nur 70 km schafft, reicht es um Täglich damit an die Arbeit zu fahren (60km x 220 Arbeitstage) plus alle Strecken im Nahbereich. Aber leider rechnet sich die Investition von über 40.000 Euro in diesem Fall wirklich nicht, leider.
Ich finde STROMer fahren supergenial!
Sie müssen aber billiger, und praxistauglicher werden, aber das wird sicherlich ein lösbares Problem für unsere Ingenieure sein ;-)
Michael Wiese
Habe neulich meinen AMPERA auf 1400km Fernfahrt erlebt:
BIN GANZ BEGEISTERT von den Langstreckenfahreigenschaften dieses E-Autos.
Harro Kunz
Probefahrt - vier Tage überlegt - und dann bestellt!
Subjektiver Bericht - kein Test. Tip: Toyota Prius: Kostet etwas mehr als die Hälfte, hat lange Garantie, ist seit Jahren auf dem Markt, kostet weniger Steuer und Versicherung, ist qualitativ hochwertiger, hat einen größeren Kofferraum...
Ich selbst fahre einen Diesel-Kombi. Verbrauch vollbeladen und mit 5 Personen besetzt: 4,9 Liter auf 100 km. Nicht bei 80 km/h, sondern bei 120/130 km/h. Reichweite: 1.000 km - egal ob -10 oder + 30 C. Tankdauer: wenige Minuten.Überall zu betanken. Lebensdauer der Antriebseinheit; 300.000 - ??? km und 20 -50 Jahre:-))... Der Ampera ist das teuerste und nutzloseste Fahrzeug, das man sich vorstellen kann.
Da tankt der Tester 73,60 Liter Super und bezahlt 73,60 €? Er fährt vollbeladen bis obenhin nach Bamberg, obwohl der Ampera nur 268 kg Zuladung hat? Wer soll den über 40.000 € für so einen Mülleimer bezahlen, wenn es bei Toyota seit vielen Jahren wesentlich besseres mit langjähriger Garantie für ca. 25.000 € gibt(Prius)? Und wer kauft sich ein Fahrzeug um dann mit 1.750 kg mit 80 km/h möglichst ohne Licht und Klimaanlage im Winter 50 km weit zu kommen um dann einen veralteten 1,4-Liter-Motor für diese 1.750 kg Leergewicht nutzen zu können? Es geht wirklich nicht mehr tiefer, nicht wahr?
Zu Franz:
So ist es leider nicht!!!
Der Brius ist ein Fahrzeug, was nur im Stadtverkehr seine Vorteile ausspielen kann. Bewegt man das Fahrzeug auf Strecke verbraucht er sogar mehr als vergleichbare Fahrzeuge.
Die Renate Künast ist ja auch der Meinung, alle sollten Brius fahren, vergisst dabei nur, dass die Wertschöpfung nicht in Deutschland bleibt.
Sorry, aber bitte nicht Äpfel mit Birnen verwechseln!
@Franz
Keine Ahnung, aber davon eine ganze Menge, oder? Du hast das Prinzip nicht verstanden.
Der Prius ist ein normaler Benziner, er braucht vom ersten Kilometer an seinen Sprit wie alle andere Autos auch. Das Ziel des Ampera ist, elektrisch zu fahren, vorwiegend mit Strom vom eigenen Dach, wie ich das mache oder mit Ökostrom. Ziel ist, möglichst KEINEN Sprit mehr zu brauchen, was auch ganz gut funktioniert. Der Ampera braucht auf Langstrecke rein mit dem Range-Extender auch nur ca. 5 Liter Sprit auf 100 km (110 km/h).
Zu Michael Wiese: Jedes Fahrzeug, welches durch Batterien erschwert wurde, braucht mehr Energie, als vergleichbare mit Verbrennungsmotor. Der Prius braucht auch nicht mehr als der Ampera. Der Prius wurde unter Alltagsbedingungen getestet - der Ampera sehr sanft gefahren. Und trotzdem brauchten die Tester mehr als 7 Liter/100 km. Fährt manmit dem Amoera 140 oder 150 steigt der Verbrauch auch über 9-10 Liter. Was bleibt ist die im Vergleich zum Prius wesentlich eingeschränkte Alltagstauglichkeit, der hohe Preis (ca. 80% mehr), und die höheren Unterhaltskosten!!!
Nein ich bin nicht der Meinung daß alle Prius fahren sollen. Ich bin der Meinung, daß mitintelligenter Technik, Gewichtsersparnis und die Wahl der richtigen Methode ein hohes Mass an Umweltfreundlichkeit, Alltagstauglichkeit und Effizienz erzielt werden kann. Ich möchte gar nicht wissen wie viel Energie durch den Bau deratiger Fahrzeuge und der dazugehörigen Infrastruktur aufgewendet werden muss!!! Es ist und bleibt ein Mülleimer.
Zu Michael Wiese: Entschuldigung! Ich habe die Wertschöpfung vergessen. Ungeachtet des nationalen Gedankengutes, das sicher eine wichtige Rolle spielt, sollte man folgende Punkte beachten:
Jedes in Deutschland privat zugelassene Fahrzeug wird mit 19 % Mehrwertsteuer dem Staat zugute kommen. Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, Zulassungsgebühren, Mineralölsteuer, etc. und natürlich die Mehrwertsteuer darauf ebenso. Auch die Zinsen und alle daraus resultierende Vorteile dieser Wertschöpfungskette kommen zunächst dem "Staat" zugute. Wieviel Prozent nun von einem "deutschen" Auto deutsch sind und wie viel Prozent von einem ausländischen Auto deutsch, müsste man im Einzelfall prüfen. Bei Opel sind das vielleicht ca. 20 % deutsch, der Rest ausserdeutsch. Ich hoffe aber, daß dieses Argument nicht die Käufer der 60 - 70 % Exportfahrzeuge der deutschen Hersteller anwenden werden. Letztlich verhindern solche Argumente den Fortschritt und langfristig die Konkurrenzfähigkeit. Bleibt natürlich noch die Frage: Was macht der deutsche Automobilwerker mit dem verdienten Geld: Im Ausland Urlaub, bestellt sich ausländische Produkte, zahlt Steuern für Griechenland rbeitet selbst bis 67 und zahlt indirekt Pensionen für einen 50jährigen Italiener....:-)) Sicher ein komplexes Thema. Ich finde man sollte ebensowenig in die Kaufentscheidungen von Menschen eingreifen, wie Vorschriften zu machen, wie jemand in die Arbeit fährt. Nicht jeder kann sich ein Fahrzeug für 44.000 € leisten. Mit einer derartigen Gegenleistung sollte es keiner tun!
Zu Michael Wiese: Wertschöpfung: Bei BMW in München liegt der "Ausländeranteil" mindestens bei ca. 50 %. Inwiefern kommt das Einkommen dem "deutschen Staat" zugute? Geht es in die Türkei oder nach Georgien? Ernährt man davon die Familie oder unterstützt den Freiheitskampf gegen Russland oder Al Kaida? Kauft man deutsche Eier oder niederländische? Lässt man sich die Rente in die Türkei überweisen oder das Guthaben auszahlen oder bleibt man in Deutschland? Was kostet ein BMW und von wem wird er gekauft? Von einem Selbständigen, der 19 % MWSt. sofort absetzen kann und bis zu 43% des Kaufpreises innerhalb der Nutzungsdauer? Was ist alles subventioniert? Ein Leiharbeiter bei BMW verdiente 2009 mit ca. 1.250 € netto etwa die Hälfte, was ein ehemaliger BMW-Werker Rente bekommt (einschließlich Betriebsrente). Einen kleinen Zusatzverdienst kann er sich dann von der Stadt München in Form einer Sozialwohnung abholen!!! Ein Einser-BMW für 30.000 € verliert in zwei Jahren ca. 50 % seines Wertes. Wer kann es sich denn leisten, jeden Monat 625,00 € Wertverlust zzgl. Zinsen und Unterhalt auf die Strasse zu schmeissen? Weshalb baut VW Blue Motion-Modelle, die bei identischen Fahrleistungen und einem Aufpreis unter gewissen Umständen weniger verbrauchen? Wieso gibt es nicht ausschließlich BlueMotion-Modelle? Nur ein bisschen Kunststoff und tieferlegen. Muss man sich ein Hakenkreuz auf`s Fahrzeug kleben, um ein Mitglied der deutschen automobilen Gesellschaft zu sein? Es ist wirklich ein komplexes Thema. Aber für viele Menschen ist die Entscheidung einfach. Welches Produkt passt zu meinem Geldbeutel!...
Toyota Yaris Hybrid für 17.000 € oder einen Ampera mit Turbodiesel-Range-Extender für 20.000 €?
Man vergleiche einen Honda Jazz mit einem Honda Jazz Hybrid bezüglich Fahrleistungen, Kaufpreis, Kofferraum, Leergewicht, Verbrauch, etc. Dann weiss man gleich, das es so nicht geht. Es ist noch ein weiter Weg. Das einzige Elektroauto, das marktreif ist, ist der Tesla.
super interessanter Test. Bin ja gespannt wie sich der Opel Ampera so verkauft!
@Michael: Ja supertoll!!! Bestimmt wird der Ampera bald die Millionengrenze überschreiten. Hoffentlich kommt kein Gesetz, daß die Allgemeinheit die Kosten dafür tragen muss:-)
Bin gespannt wenn die ersten im nächsten Winter nach 40 km liegenbleiben. Da könnte man fast wieder auf`s Fahrrad umsteigen.
@ Franz
wenn Du alles so negativ siehst, dann bleibe doch bitte von diesem Forum fern.
Damit würdest Du sicherlich einigen die Nerven schonen.
Kauf dir einen Benziner, fahre von Tanke zu Tanke, bezahle teuren Sprit und bleibe glücklich.
Die Anderen werden dann sicherlich wieder etwas Freude an einem konstruktiven Forum haben.
Liebe Redaktion, sperrt doch bitte die dummen Kommentare dieses Schwarzmeiers!
Sie sind weder aufschlussreich, noch sinnvoll, entbehren jeder technischen Grundlage und zeugen von technischen Unverständnis.
Nö, ......... da habe ich keinen Bock mehr drauf!
@Stromer: Du hast wohl nicht alles gelesen. Ich fahre einen Diesel mit 90 PS und kann über Verbrauch, Fahrleistungen, Zuladung, Ladekapazität, Preis, etc. eines Ampera nur lächeln. Es ist ein Mülleimer. Ich fahre meinen Diesel, bis ich mir einen neuen kaufe. Vielleicht mit den technischen Eigenschaften eines Ampera, der vielfachen Reichweite für 15.000,00 € und einem Verbrauch unter 3 Liter/100 km. Da Gibt es aber schon seit Jahren bessere!!! Die Beleidigung ignoriere ich, weil Dummheit immer auch etwas mit Unwissenheit zu tun hat. Ich gebe es einfach zurück:-))
Ob Benziner oder Diesel, Du hast es wirklich nicht kapiert.
Mach doch ...........
Bitte !!!!!!!!!
Aber bleib hier weg!
Oder halt dich da raus!!
Ist besser so, weil die ACE Welt schon lacht über Deine mehr oder weniger sinnvollen Kommentare.
Falls Du es nicht verstanden hast, hier geht es um eine Innovation, die sich OPEL Ampera nennt.
Und wer schon einmal Innovationen und Neuentwicklungen verfolgte, weiß auch, dass die ersten Produkte halt etwas teurer sind, mit zugegebenermaßen auch noch Kinderkrankheiten.
Es sind Menschen, die anders gestrickt sind wie Du, die diese Neuentwicklungen finanziell auch mittragen, weil sie etwas für die Umwelt tun, ohne gleich eine Kosten-Nutzen Rechnung auf zu stellen.
Menschen wie ich fahren ein Elektroauto aus Überzeugung und nicht wegen des Geldbeutels.
Und wenn Du dir das nicht leisten kannst, dann kauf die einen Dacia mit einer 128 Monate Finanzierung, da ist ein V E R B R E N N U N G S M O T O R drin, passt doch für dich.
Das ist Deine Sache, aber vermiese denen die Spaß dran haben nicht den Aktionismus, wir machen das für solche wie Du, die in 20 Jahren prahlen, dass sie sich auch ein E-Kfz gekauft haben weil es billiger ist wie fossile Brennstoffe.
Leute wie ich haben da dann schon 30 Jahre Erfahrung mit und würden sich freuen, dass solche Schwarzmeier wie du auf den richtigen Weg gefunden haben.
Es ist alles eine Frage der Zeit!
Und Beleidigungen klingen bei mir anders, das sind nur die Fakten!
Wenn jemand unwissend ist und Quatsch verbreitet dann beleidigt er sich schon selber genug.
Sorry falls Du dich durch:
Liebe Redaktion, sperrt doch bitte die dummen Kommentare dieses Schwarzmeiers!
Sie sind weder aufschlussreich, noch sinnvoll, entbehren jeder technischen Grundlage und zeugen von technischen Unverständnis beleidigt fühlst, so entschuldige ich mich dafür hier in der Öffentlichkeit in aller Form, diese wird sich ihr eigenes Urteil sicherlich bilden.
@Stromer. Auch im Ampera ist ein Verbrennungsmotor. Und bei einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 155 km/h möchte ich nicht wissen was so ein Range-Extender da leisten muss. Aber immerhin gibst du zu, dass es Anfanfsschwierigkeiten und Kinderkrankheiten gibt!
Aber mit welchem Recht willst du die freie Meinungsäußerung verbieten? Mit welchem Recht beleidigst du? Bist du ein Faschist? Eine Meinung - jeder andere ist abzuwerten?
Von so einem primitiven Möchtegern lasse ich mir die Meinung nicht verbieten:-)
@Stromer: Wenn du Strom mit Photovoltaik produzierst und nach 3,5 - 5 Jahren die Energie der Produktion erwirtschaftet hast, hängst du dann eine 500 Watt-Birne in dein Wohnzimmer oder beleuchtest du es mit einer LED-Lampe.
Rechenaufgabe: Wie viel Strom kann man produzieren, wenn man 30.000,00 € in umweltfreundliche Energien investiert (Stichwort: Energiewende). Für 8.000,00 - 15.000,00 € kann man sich dann noch ein sparsames Fahrzeug, ein Fahrrad und eine Jahreskarte für den ÖPNV kaufen.
super
machs bitte
@ STROMer
Dürfen hier nur Strombejubler auftreten (fast wie bei Putin - Kritik nicht erwünscht). Fast kann man den Eindruck erlangen, STROMer ist ein von der Industrie bezahlter PRO-Schreiber.
Also, mecker nicht, schalt das Hirn ein und registrier offen und fair die Argumente derjenigen, die diese Technik, Kosten und die noch sehr mangelhaften Umweltgesamtverbesserungen auch mal kritisch hinterfragen.
Gruß
Harry
Ich gehe davon aus, dass das Hauptmissverständnis der Verfechter von Autos wie dem Ampera oder von Hybridautos einfach darin liegt, dass sie davon überzeugt sind, dass alles, was sich mit "Elektro" im Konzept schmückt, automatisch als Innovation bezeichnet werden kann.
Dass es aber beim zweifelsohne mittelfristig notwendigen Weg zum Elektroantrieb auch Irrwege gibt, sollte man nicht außer acht lassen.
Der Aufwand, der bei Fahrzeugen mit beiden Antriebskonzepten zusammen in einem Auto getrieben werden muss, um eine künstliche Reichweitenverlängerung zu erreichen, bedeutet immer auch eine erhebliche Kostensteigerung - vor allem bei den Folgekosten...
Gruß
Das Argument mit dem "Missverständnis der Verfechter" zieht leider nicht mehr. Wir haben die Ebene der Theoretisiererei schon längst verlassen und sind in die Praxis übergegangen.
Es sind auch bei mir praktische ERFAHRUNGEN (bereits 7000 km mit dem Ampera!), welche die Innovation und den Vorsprung des Elektroantriebs einfach und klar belegen, im täglichen Betrieb.
Mittlerweile 50 aktive Ampera-Besitzer in unserem Forum zeigen das täglich aufs neue.
Neben der Reichweitenverlängerung wird ein weiterer Aspekt des Range Extenders nicht oder nur sehr selten genannt:
Bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor werden kontinuierlich Leistungsreserven von 50kW, 100kW, 150kW,... vorgehalten. Diese verursachen Reibung, große bewegte Massen, schwere Getriebe. Die hohe Leistung wird jedoch nur sehr selten gebraucht. Die meiste Zeit wird, z.B bei konstanter Geschwindigkeit, nur ein Bruchteil der Maximalleistung benötigt. Das ganze ist also sehr ineffektiv.
Beim Ampera läuft der relativ kleine Verbrennungsmotor ständig im optimalen Wirkungsgrad (hoffe ich zumindest). Die Leistungsspitzen werden allein durch den Elektroantrieb abgefangen, der das aufgrund seiner großen Dynamik viel effektiver kann.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Fahrzeug mit einem ständig im Bereich des max. Wirkungsgrad laufendem Verbrennungsmotors für den Ladegenerator, angetrieben ausschließlich durch einen Elektromotor mit kleinerer Pufferbatterie als beim Ampera ein interessantes Konzept wäre.
@Helmut Wiacker
der Verbrennungsmotor läuft, wenn er läuft immer im optimalen Wirkungsgrad, ja.
Und sonst sind die 10 kWh Pufferbatterie (Nutzinhalt) mit der 80 km täglichen Reichweite gerade richtig. Ich habe zuhause einen Haufen Solarstromüberschuss, mit dem ich bitteschön fahren will.
Hallo,
"Das Argument mit dem "Missverständnis der Verfechter" zieht leider nicht mehr. Wir haben die Ebene der Theoretisiererei schon längst verlassen und sind in die Praxis übergegangen.
Es sind auch bei mir praktische ERFAHRUNGEN (bereits 7000 km mit dem Ampera!), welche die Innovation und den Vorsprung des Elektroantriebs einfach und klar belegen, im täglichen Betrieb.
Mittlerweile 50 aktive Ampera-Besitzer in unserem Forum zeigen das täglich aufs neue."
Was soll das mit "Theoretisiererei" zu tun haben?
Viele Irrwege stellten sich erst im Langzeitbetrieb heraus.
Die realen Kosten un deren Nutzen stellten sich gerade erst nach längerer Praxis bei vielen Fehlleitungen heraus.
Das Schlimme ist nur, dass solche Alibientwicklungen wirkliche Innovationswege zunächst eher behindern.
Brennstoffzellengefütterte Elektromobile - das ist Innovation, weil weder die Reichweite begrenzt ist, noch ein komplettes zweites Antriebskonzept inklusive schwerer Batterien mitgeschleppt werden muss. Bei uns liegen schon reichlich Erfahrungen in der Praxis vor...
Viel Spaß im Ampera-Forum.
Im eigenen Saft lässt sich ja (wie in allen Spezialforen) viel schönreden :-) ...
Gruß
Hallo ACE Fans und Mitglieder,
Die ersten Auto waren Elektroautos und das schon vor über 100 Jahren! Und gebt mal auf Wikipedia "General Motors EV1" ein. Da hat 1996 ein Elektroauto in den USA, "vollelektrisch" gearbeitet ohne Hybritantrieb! Von GM Motors hergestellt. Aber GM bekam große Probleme mit den "Ölmultis" und nahm die Produkltion des EV1 zurück, das ist Fakt! Kauf euch mal die DVD "who killed the Electric Car", gibt es bei Amazon u.A.
Der Amphera ist nur ein "Abklatsch" vom EV1...echte Volksverarschung...sorry....
Helmut Scheid
Sehr sehr schade, dass Sie den absoluten Langstreckentest mit dem AMPERA nicht gewagt haben.
Nach meinen Erfahrungen ist nämlich der AMPERA überraschenderweise ein
HERVORRAGENDES LANGSTRECKENFAHRZEUG !!!!
Extrem niedrieges Geräuschniveau, das Fehlen jeglicher Vibrationen, das sanfte Gleiten, die hervorragende Strassenlage auf Grund des niedrigen Schwerpunkts, kurz der gesamte Fahrkomfort und auch die Fahreigenschaften im Stau und " Stop and Go" sind wirklich beeindruckend und lassen das Gefühl aufkommen in einer Spitzenklasse Limousine zu reisen. Auch die Komfort-Vollausstattung trägt natürlich hierzu bei.
Niemand spricht dem Ampera ab, das man damit fahren kann. Auch mag er einen gewissen Komfort vermitteln. Der test zeigt aber, daß er auf Langstrecken sehr viel Kraftstoff verbraucht und dass er bei Tempis über 120 km/h ein Schluckspecht ist! Solange es keine genauen Daten über die Langlebigkeir der Batterie und derenUmweltbilanz gibt halte ich mich an die bekannten Daten: 45.000 €, 161 km/ Höcstgeschwindigkeit, durchschnittliche elektrische Reichweite von 50 km, schlechte Klimatisierung, Zuladung von 268 kg!!!, Gepäckraumvolumen von 310 Litern, hohe Versicherungseinstufung, geringe Reichweite, ... Vielleicht kaufe ich mir einen Kleinwagen mit Anhängekupplung und Anhänger mit Batterie, baue einen Elektromotor an die Hinterachse und lade diese mittels Range-Extender-Dieselmotor. Dann habe ich immer noch Geld gespart, habe die gleichen technischen Daten und eine Reichweite von 2.000km? Vielleicht gibt es aber bald Hersteller, die Elektroautos mit Range-Extender bauen, die effizient sind. Dann brauche ich weder selbst zu basteln, noch diesen Mülleimer auf den Strassen sehen.
Hier wird immer nur von schönen sparsamen E-Verbrauch geredet.
Kann mal einer aufklären
- wie lange ein Akku hält
- wie teuer ein neuer Akkusatz ist
- welche Umweltbelastungen durch die Akkuherstellung und die spätere Akku-Schrottvernichtung anfallen?
Gruß
Harry Olschewski
Eine Frage:
Was diskutieren wir hier eigentlich noch mit Ewigestrigen über ihre ach so tollen fossilabhängigen ewiggestrigen Antriebskonzepte aus dem letzten Jahrhundert herum?
Da kann man ja gleich die BILD-Zeitung lesen - stehen die selben Argumente drin.
@ Opel-Ampera-Forum
Ich könnte ja jetzt die Gegenfrage stellen, wer bezahlt Euch Jubelschreier - die Marketingabteilung von Opel? Soll es ja schon alles gegeben haben.
Gebt mir doch einfach mal belegbare Anworten auf meine Fragen. Aber das könnt Ihr nicht, ohne Eure eigenen Werbesprüche in den Sand zu setzen, weil die Fakten nicht haltbar sind.
Also, bitte ich nicht selbst auf Blödzeitungsniveau absinken, sondern Fakten zu den Fragen liefern. Da bin ich so was von gespannt drauf.
Gruß
Harry Olschewski
Der Ampera ist ein gutese Fahrzeug wenn man tatsächlich nicht mehr als dessen elektrische Reichweite am Tag fährt,allerdings ist er dafür viel zu teuer !
Der Prius,sowohl der normale als auch der Plug-in schlägt den Ampera auf der Langstrecke um Längen !
@Carsten:
Der normale Prius schlägt gar nix. Der braucht vom ersten Kilometer an Fossilsprit.
Was den PlugIn-Prius angeht, müssen die Verbräuche (elektrische und Benzin-Kilometer getrennt berechnet!) zeigen, was er kann. Die elektrische Reichweite des Prius-Plugin ist für mich zu gering, fahre durchschnittlich pro Tag 50 km, das muss rein elektrisch gehen.
Den Eintrag vom 01.08.2012 haben wir gelöscht, weil sein
Verfasser die Regeln einer fairen Diskussion verlassen hat.
Die Gesamtreichweite des AMPERA ist wesentlich höher als in Ihrem Bericht angegeben. Sie liegt nicht bei 500km, sondern zwischen 650km und 700km.
Das sind meine persönlichen Erfahrungswerte.
Harro Kunz.
Es ist schade, dass in vielen Foren nach ein paar durchaus konstruktiven Kritikpunkten die Emotionen von ein paar selbsternannten Spezialisten so hoch gehen, dass man die restlichen Einträge fast nicht mehr lesen kann. Es wird nur noch hin- und her beleidigt und die Sache an sich vergessen.
Somit bin ich immer noch nicht klüger geworden, ob denn der Ampera eine echte Wahl und alltagstauglich ist oder ob ich bei meinem 90 PS TDI bleiben soll.
M. Simharl
Ich habe lange nicht in dieses Forum geschaut, weil es sich meiner Meinung nach etwas zu hitzig entwickelte und zum Teil persönlich angreifend wurde obwohl dieses Thema eigentlich eine sachliche Diskussion voraussetzen könnte.
Ich kann pro- und Kontra irgendwie gleichermaßen verstehen, jeder versucht hier seine Meinung zu vertreten.
Ob der ein- oder andere nun von irgendjemanden Bezüge bekommt oder nicht, mein Gott, ist denn das hier ein Kindergarten? Hier prallen unterschiedliche Meinungen aufeinander, die man aber sicherlich freundlich und sachlich darstellen sollte.
Einige scheinen vergessen zu haben, dass es sich hier um ein Opel Ampera Forum handelt. Hier werden Lobhymnen über ein Auto ausgesprochen das sicherlich sehr innovativ ist. Ob das Ganze zu diesem Kurs (jenseits von 40000.- Euro) noch gerechtfertigt ist, das bleibt die Frage die noch offen ist.
Ja, der Langstreckentest bleibt dem Leser schuldig, auch die Frage von Lebensdauer und Kosten des Akkus würden mich persönlich brennend interessieren. Genauso interessant ist es für mich zu erfahren, wie die wartungskosten bei Opel eingeschätzt werden, denn all das spielt eine große Rolle um den Vergleich zu alt bewährtem anzutreten.
Ich selber habe mittlerweile 75000km mit einem reinen Elektroauto zurück gelegt, der Akkusatz kostet ca. 4500 .- Euro, das bedeutet ein Fixkostenanteil von 6 Euro/100km, ohne losgefahren zu sein. Rechne ich jetzt noch den Stromverbrauch von 3,50.- / 100 gefahrenen Kilometern dazu, so kosten mich die 100 km tatsächlich 9,50.- Euro. Erwähnenswert an der Stelle ist, die Lebensdauer der Akkus ist nun auch erreicht und der Alterungsprozess stellt sich leider ein, also stelle ich mir auch die Frage, was ich tue in Zukunft.
Ein Diesel, der ca. 5 Liter im Durchschnitt (und bitte kommt mir nicht mit tausend Vorschlägen, welches Fahrzeug wieviel Diesel verbraucht, hier sind nämlich ein paar ganz schlaue dabei) komme ich mit diesem (Beispieldiesel) derzeitig auf ca. 7,75 .- Euro je nach Dieselpreis (Stand heute).
Diese einfache Rechnung (für mich persönlich) zeigt, erst mit steigendem Spritpreis (den ich erwarte) wird das E-Auto noch interessanter. Derzeitig würde ich mit einem Diesel günstiger und bequemer fahren, denn meine Reichweite ist auf 50 km beschränkt., ich bin damit aber immer klar gekommen, denn mittlerweile ist die Ladeinfrastruktur im Kasseler Raum schon praktikabel ausgebaut.
Ich persönlich finde den Ampera als innovativstes und praktikabelstes Elektroauto was einzig durch seinen Range Extender den Zweitwagen überflüssig macht. Bedenke ich, dass ich einen Zweitwagen haben muss, könnte die Rechnung auch schon fast auf 0 zu 0 gehen, kommt darauf an, welche Ansprüche ich habe, kaufe ich einen Porsche, hmmmmmm dann passt es schon wieder nicht.
Aber die Tatsache, dass der Pilot eines Amperas sich nicht über den Radius Gedanken machen muss, wie ich es immer tue, wenn ich eine Strecke fahre, wo ich noch nicht gewesen bin, dann ist es ein Vorteil. Ich brauche bis Hamburg ca. 2 Tage (50 km fahren, Laden ca. 6 Stunden, dann weiter und die Steckdose muss am Rastplatz sein) mit dem Ampera fahre ich halt nach Hamburg, das ist der Vorteil.
Mein persönliches Fazit:
Alle Elektroautos sind in der Anschaffung zu teuer, das waren aber die ersten VHS Videorecorder 1980 aber auch, die Massenproduktion senkte den Anschaffungspreis deutlich.
Derzeitig nur für die, die es sich wirklich leisten können und die Ladeinfrastruktur hinkt so dermaßen hinterher, dass (in Kassel, nur da kann ich es beurteilen) die vorhandenen Ladeparkplätze zugeparkt oder schlecht gewartet sind, also nutzlos für den, der es wirklich braucht.
Wer momentan elektrisch fährt, fährt teurer, das kann sich aber ändern, denn der Spritpreis kennt leider nur eine Richtung.
Dennoch brauchen wir die Pioniere, die diese Innovationen testen, finanzieren und vorantreiben, danke dafür.
Eins will ich mal klar stellen:
Im Opel Ampera Forum, das vion Fahrern des Ampera privat betrieben wird, weden nicht nur "Lobhymnen" ausgesprochen, sondern praktische Erfahrungen ausgetauscht. Es hibt auch Kritik, die dann dem Hersteller mitgeteilt wird, damit er das Fahrzeug verbessern kann.
Wir sehen uns als objektives Forum über den Ampera an. Wenn manche immer noch Probleme mit der Praxis haben, ist das nicht unser Problem. Wir fahren dieses Auto halt jeden Tag.
Sehr geehrter Herr Wiese,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Meinung zum Opel Ampera. Bezüglich des Akkus können wir Ihnen Folgendes sagen: Opel gibt für die Akkus eine Garantie über 8 Jahre und 160.000 Kilometer. Zu dem Preis neuer Batteriezellen können wir derzeit keine Auskunft geben, die Akkus wären dann ohnehin erst in 8 Jahren fällig. Außerdem rechnen wir damit, dass die Preise für Akkus fallen.
Ihr Redaktions-Team
Ich habe am Freitag einen neuen Ampera für ein Probewochenende bei unserem Opel-Händler ausgeliehen. Am Montag habe ich den Kaufvertrag unterschrieben und das Auto gleich behalten.
Nach 400 KM am Wochenende war meine Entscheidung gefallen.
Das Auto hat mich mehr als überzeugt.
Tolle Beschleunigung, gutes Fahrverhalten, tolle Ausstattung.
Mache nächste Woche damit eine Dienstreise 2500km in 4 Tagen!
Ich bin mir sicher, das ich von meinem neuen Ampera nicht enttäuscht sein werde!!







Hallo!
Im Grunde eine feine Sache! Auch für die Umwelt Prima ,wenn man der Meinung ist (Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose )Aber für einen " Eckrentner " VIEL zu TEUER ! ! !