Camping: Reisemobile

Parken – aber wo?

01.05.2010 12:00

Dieter T. Schütze ist sauer: Den Reisemobilfahrer ärgern Höhenbe­gren­zungen an einigen Pkw-Parkplätzen von Autobahnraststätten. Dort müssen Reisemobilisten und Caravaner auf Lkw-Plätze ausweichen. Gehören diese auf Lkw-Park­plätze? Schreiben Sie Ihre Meinung!


Randolf Unruh

Pro: Große gehören auf große Parkplätze


Randolf Unruh, ACE LENKRAD- Mitarbeiter, erfahren im Umgang mit Reisemobilen und Nutzfahrzeugen.

Nein, ein größeres Reisemobil oder gar sperrige Caravangespanne haben auf Pkw-Parkplätzen nichts zu suchen. Anlage und Größe der Parkbuchten sind nicht darauf ausgelegt, es geht eng zu, Rangieren ist gefährlich. Und niemand sollte wegen eines schnelleren Wegs zur Toilette längs parken und drei, vier Plätze blockieren. Es wird in Deutschland toleriert, wenn große Freizeitfahr­zeuge auf den Lkw-Plätzen stehen. Aber dann bit­te dezent: Nicht jedes Reise­mobil braucht einen kompletten Parkstreifen für sich, man kann ihn zu zweit teilen. Wer Trucker blockiert, die ei­nen der raren Pausenplätze suchen, darf sich über Är­ger nicht wundern.


Rudi Reutter

Contra: Wir fahren doch keine Lastwagen


Rudi Reutter, ACE LENKRAD-Redakteur und erfahrener Camper.

Was bitte soll denn dieser neue Ver­bots­unfug? Als ob es nicht genug starre Regeln gäbe. Reisemobile und Ge­span­ne haben auf Lkw-Parkplätzen nichts zu suchen. Sollen sich Urlauber eng zwischen den riesigen Lastwagen einpferchen lassen? Sollen Familien etwa zwischen Lastern Slalom zur Rast­stätte laufen, sich Kinder zwischen Lkw bewegen? Das ist viel zu unübersichtlich, viel zu gefährlich. Die richtige Lösung gibt’s doch schon: eigene Park­plätze für Reisemobile und Gespanne. An­sons­ten gilt für mich das Gebot gegenseitiger To­leranz. Reise­mobile, Caravans und Lkw – das passt nun wirklich nicht zusammen.

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Kommentare
 
 
13.05.2010

Wer meint, daß ein Wohnmobil oder ein Caravan-Gespann zwischen den LKWs zu parken hat, sollte es einfach mal selbst ausprobieren und seine Pause oder die Nacht dort verbringen.

 

Wer gerne sich und seiner Familie die Atmosphäre mitten in stinkenden Urinlachen, zwischen dröhnenden und qualmenden Motoren und Kühlaggregaten zumutet oder es spannend findet ob er es mal wieder schafft seine Kinder lebend zwischen den rangierenden Ungetümen durchzubugsieren ist dort vielleicht gut aufgehoben. Alle anderen nicht.

 

Gerade Gespannfahrer sind überdurchschnittlich häufig mit Kind und Kegel unterwegs und haben außer der Länge nichts mit LKW's gemein.

 

Anstatt solch unüberlegte Statements abzugeben, sollte Herr Unruh lieber den Selbstversuch unternehmen und sich dann geläutert für Gespann-Parkplätze einsetzten. Und zwar in der Nähe von Spielplätzen und Toiletten, weit weg von Lärm und Gestank.

 

Bis es soweit ist, wäre es eine gute Tat mit entsprechendem Druck die LKW-Fahrer zu disziplinieren. Es ist ein Unding, wenn aus Faulheit einfach aus dem Führerhaus gepinkelt wird.

 

Gruß

Klaus W.

Klaus W.
13.05.2010

Guten Tag,

Selbstverständlich fühlt sich der Schwächere immer benachteiligt. In diesem Fall Camper gegenüber Trucker.

Aber leider sind es immer wieder unvernünftige Wohnmobilisten die auf Park- und Rastplätzen wertvollen Parkraum blockieren und auch oft haarsträubende Verkehrssituationen verursachen auf der Suche nach einem Parkplatz zwischen den Pkw`s.

Derjenige, der freiwillig den Weg zum Lkw Parkplatz einschlägt, findet meist schnell ein Stellplätzchen, auch wenn er ein paar Meter weiter zur Toilette hat.

Ich würde sogar noch viel weiter gehen mit der Reglementierung von Freizeitcampern.

Bei der Zulassung eines solchen Fahrzeuges müsste ein Stellplatznachweiss erbracht werden.

Da solche rollenden Eigenheime oft an 300 Tagen im Jahr In dicht besiedelnden Wohnstraßen wertvollen Parkraum blockieren. Damit hat der Kleinwagenfahrer am Feierabend auch wieder eine Chance in seiner Straße einen Parkplatz zu ergattern, ohne 3x um den Block fahren zu müssen.

Mfg

E. Schreiber

E.Schreiber
13.05.2010

Herr Schreiber, sie sind weit abseits des Themas. Das klingt sehr nach Neid der Besitzlosen.

 

Sie gönnen den Wohnmobil- Besitzern nicht den Parkplatz in der Stadt, während Sie mit Ihrem Kleinwagen offenbar immer und überall ein kostenloses Plätzchen erwarten. Warum mieten Sie sich nicht einen Stellplatz ?

 

Beide zahlen KFZ-Steuer und damit haben auch beide das gleiche Recht auf die Nutzung der öffentlichen Strasse. Und wenn ich mich in der Nachbarschaft umsehe, sind auch viele PKW eher "Stehzeuge" als Fahrzeuge.

 

Für Caravans sind ihre Pauschal-Platitüden sowieso nicht zutreffend, da sie gemäß StVO nach 14 Tagen bewegt werden müssen. Mein Caravan steht, wenn er nicht gebraucht wird, auf einem angemieteten Platz.

 

Hiermit sollten wir diese Diskussion abbrechen und wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren.

 

Klaus W.

Anja Wahl
13.05.2010

erfreut war ich, als ich mit meinem Gespann auf der A 96 einen Parkplatz ansteuerte, der für Lkw, Gespanne und Pkw verschiedene Zonen auswies. Leider musste ich dann doch vier Pkw-Buchten beanspruchen, denn die bequemen Gespannplätze waren alle von Pkws belegt; zurück auf die Lkw-Plätze konnte ich nicht mehr.

 

Man sollte also keine Höhenbegrenzung anbringen, sondern Schranken, die sich nur ab 2m Höhe öffnen.

W. Lämmle
14.05.2010

Herr Unruh gibt in seinem Pro folgenden Hinweis" Und niemand sollte wegen eines schnelleren Wegs zur Toilette längs parken und drei, vier Plätze blockieren".

Leider stinkt es auf den meisten LKW Parkplätzen so als wäre man direkt im Urinal, und deshalb werden die LKW Parkplätze auch nicht von Campern angenommen die immer ordendlich die Toiletten der Raststätten oder die eigene immer zu Verfügung stehende Toilette benutzen.

 

Warum hat man in Deutschland nicht auch ausgewiesene Parkzonen für Camper? Dies ist in unseren Nachbarländer deutlich besser geordnet.

 

Das es in Deutschland für die Brummis nicht genügend Pausenplätze gibt sieht man doch an den vollen Parkplätzen Nachts an dem sogar die PKW Plätze von LKW`s belegt sind.

Hier ist die Politik gefordert, denn wer Pausenzeiten vorschreibt muß auch für Möglichkeiten sorgen wo Brummilenker Pausen machen können.

Bernd Thielmann
14.05.2010

Zum Beitrag von Herrn Unruh,Wie schon andere vor mir gesagt haben ist der Platz auf ALLEN europäischen Park- u. Rastanlagen sehr begrenzt.Wenn ich an meine Anfangszeit als LKW Fahrer vor über 15 jahren denke war die deadline für eine erfolgreiche Parkplatzsuche so gegen 20:00 Uhr ,heute ist schon ab 17:00 uhr teilweise alles dicht.Mit Campern hatte ich diesbezüglich noch nie Probleme,solange man sich an die allgemeinen Spielregeln der Toleranz hält.

 

Zum Beitrag von Hr. Reuter möchte ich folgendes anmerken, sicherlich gibt es einige Fahrer die aus oder am LKW ihre Notdurft verrichten,jedoch kann ich Ihnen genau so viele PKW Fahrer nennen, und nicht nur der kleine Mann, nein auch von Luxuxlimo Besitzern wird auch auf WC parkplätzen öfter der Busch als das WC Haus benutz, also bisschen weniger Polemik und dann läuft auch mit dem Brummi.Vieleicht hääte dem Bericht auch gut getan,wenn z.B. der Preisanstieg für die Benutzung einer Sanifär Anlage um 40!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Prozent auf 70 cent erhöht wurde. Bei normalem Stoffwechsel brauche ich dann wohl 10 Euro die Woche nur zum Sch.....en.

Mit freundlichem Gruß

 

H.H.Först

Hans-Heiner Först
15.05.2010

Tja. Da eine vernünftige Aussage zu treffen ist schwer. Auch ich mußte mit meinem Gespann schon mal den LKW-Fahrern einen Parkplatz wegnehmen. Leider. Aber anders war es nicht möglich auf der Raststätte zu parken.

 

Die PKW Parkplätze waren einfach zu klein. Dort hätte ich, wenn Platz gewesen wäre, höchstens der Länge nach auf Querparkplätzen parken können. Da hätte ich aber dann 6 -7 anderen PKW den Parkplatz weggenommen. Ist auch nicht fair.

 

Es sollten wirklich entsprechende Parkplätze für Gespanne frei gehalten werden. Diese sind, entegen der Aussage von Herrn Reutter, sehr rar gesät. Ich habe nur ganz wenig Raststätten gefunden, in denen wirklich Platz für Gespanne ausgewiesen waren. Und selbst diese wurden von normalen PKW´s besetzt. Also ist diese Option auch dahin.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

H. Schinkel

H. Schinkel
16.05.2010

wenn ich mit meinem wohnwagen unterwegs bin ist es immer schlecht einen Parkplatz

ab 1 Uhr nachts zu gekommen. Alle sind von LKWs blockiert. Warum übernachten die Helden der Landstraße nicht auf Autohöfen. Da sie immer unterwegs sind sollte sie diese doch kennen.

Speziell an tagen wenn sie nicht fahren dürfen blockieren sie die normalen Rastplätze.

L.Vogt
17.05.2010

Es fehlt eine klare gesetzliche Regelung für das Parken von Wohnmobilen.

Mir drohte ein Ornungshüter , auf einem Parkplatz einer Raststätte, Busgeld an, da nach der Beschilderung nur LKW, PKW und Gespanne auf diesem Platz parken dürfen.

Er zeigte mir auf, daß in meinen Papieren Wohnmobil und sonstige Kfz steht.

Er verwies mich des Platzes.

Steuern zahle ich für das Womo schon wieder mehr, da man einfach die S-Klasse gestrichen hat, aber in der Nutzung meines Eigentum werden mir Steine in den Weg gelegt, wie Plakette und Parkplatzbenutzung.

Ich fühle mich ungleich behandelt.

Wilfried Morgenroth
17.05.2010

Da mein Zugfahzeug Benzin benötigt, muss ich durch diese Regelung immer zwei Pakplätze anfahren. Wenn ich zum Tanken fahre, kann ich anschließend nicht mehr parken, da Plätze fehlen.

Fahre ich zur Pause auf Lkw Plätze, komme ich anschließend nicht mehr zur Benzin-Tankstelle.

Wolfgang Steiner
18.05.2010

Wenn ich Glück habe finde ich einen dieser raren stinkenden und lauten Parkplätze. Ich brauche den Platz auch nur zum Entsorgen, Versorgen und Erholen. Es ist wahrlich keine angenehme Umgebung. Übernachtet wird nur auf Campingplätzen. Wenn ausgewiesenen Gespannparkplätze ausgeschildert sind, sind diese meist von PKW zugeparkt. Ein zurück auf den LKW-Parkplatz geht dann nicht mehr, also dann weiter zum nächsten Parkplatz. Unserer mobile Gesellschaft sind Verkehrsregeln und deren Einhaltung sowas von gleichgültig geworden. Ohne die Durchführung der bereits festgelegten Sanktionen werden weitere Regularien niemals greifen.

( Unsere Obrigkeit kann ja statt Sparen mal die Einahmen der ständigen Ordnungswidrigkeiten mit dem vorhandenen Personal abschöpfen )

Helmut Ritter
18.05.2010

Hier sind die Raststätten längs der A 7 lobend zu erwähnen, da meist reichlich Parkplätze für Gespanne vorhanden sind. Allerdings werden diese oft von halbblinden PKW-Fahrern blockiert. Die teils gerufene Polizei erschien nocht. Ansonsten Ansonsten wurde immer bei den LKW geparkt. Does war problemlos möglich.

Liebe Grüße und schönen Urlaub.

Gerhard S.

G.Spengler
18.05.2010

Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: GRUNDSÄTZLICH - insbesondere also auch im Hinblick auf das Wochenend-Fahrverbot - sollten diese rollenden Verkehrshindernisse wie LKW behandelt werden!

Reiner Arlt
18.05.2010

Jo, hat geklappt. Schon unbeliebt. Mit welcher Begründung sollten denn die Gespannfahrer wie ein LKW behandelt werden? Weil diese langsam sind?

 

Mein Gespann darf 100 KM/H fahren. Damit bin ich schon um einiges schneller auf der Bahn unterwegs als so mancher Sonntagsfahrer.

H. Schinkel
22.05.2010

Na ja ,wenn der Herr Schinkel dann auch sich flott in der Baustelle oder im Lkw Überholverbot bewegt ist doch alles easy.Leider stelle ich immer wieder fest ,das Gespann- oder Womo -Fahre vor der Baustelle wie Schumi an mir vorbei fahren und sobald 80 km/h auftaucht wird gebremmst und geschlichen( Mama ist dat eng hier) also spiele keiner dem Oberlehrer und RESPEKTIERT den anderen.

Noch ein Wort zu Hr. Vogt, die Benutzung der Autohöfe ist Gebührenpflichtig und da die Einkommen der Lkw Fahrer in den letzten 15 Jahren so gut wie gar nicht gestiegen sind ,sind 10 Euro pro Tag nicht drin, denn sonst wären schon 60 Euro nur zu Pausieren und wie in meinem letzten Kommentar ne ,die wären futsch..

also schöne Pfingsten und Schrott und Gebühren freien Heimflug

Hans-Heiner Först
22.05.2010

Tja, diese Schleicher kenne ich leider auch. Aber lieber als unerfahrener Gespannfahrer durch die Baustelle fahren, als diese durch einen Unfall zu blockieren. Sollte gerade Sie als termingeplagter LKW-Fahrer interessieren.

 

Zum Theme Respekt kann ich Ihnen nur beipflichten. Leider ist das bei vielen komplett verloren gegangen. Allerdings hat mir bis jetzt noch keiner absichtlich den Außenspiegel auf dem Pannenstreifen abgefahren. Außer einem LKW-Fahrer. Soviel zum Thema Oberlehrer und Respektieren.

H. Schinkel
23.05.2010

Für mich ist es selbstverständlich, daß ich mit dem Gespann für eine kurze Fahrpause einen LKW-Parkplatz benutze, bei 12,5m L und 2,5m B. Die Forderung von separaten Parkplätzen halte ich für überzogen, da diese doch nur in den Sommermonaten gebraucht würden. Ich steuere immer einen autobahnnahen Campingplatz an. Was kann ein Kühllaster-Fahrer schon dafür, daß immer wieder die Kühlmaschine anspringt? Wir wollen ja jederzeit frische Ware haben! Zu Herrn Reutter: Die Gefährdung auf dem PKW-Parkplatz ist genau so hoch wie zwischen LKW`s: Es gibt viele eilige Zeitgenossen, die mit Motorrad und PKW wie beim Formel I - Rennen starten.

Herbert Basse
25.05.2010

Eine Überzogenheit von seperaten Parkplätzen , wie sie Herr Basse nennt ist nicht richtig.

Hätte man, 2005,( Zeitpunkt der ersten Steuererhöung von Wohnmobilen) die Regelung so gelassen, daß Wohnmobile zur Kategorie der so. Kfz angehörten, aber wie LKW betrachtet wurden und somit in der StVO wie LKW behandelt wurden , so ist keine Forderung nach seperaten Parkplätzen, oder Beschilderungen notwendig . Unsere Gesetzgebung hat eben da den zweiten Schritt vor dem ersten Schritt gemacht und die Wohnmobilbesitzer im Regen gelassen.

Es gibt doch einen Grundsatz in unseren Gesetzen, daß jedem die Möglichkeit gegeben werden muß um sich nach den Gesetzen zu richten, nur leider sieht es öfters etwas anders aus, jedoch reglementiert wird nach Gesetz und Buchstaben, der Sinn ist vielerorts weit entfernt.

Wilfried Morgenroth
27.05.2010

Ich als Gespannfahrer übernachte nicht auf Rastplätzen, sondern mache lediglich die üblichen Pausen. Daher ist es für mich auch kein Probelm, für maximal 1 Stunde, auf einem Lkw Parkplatz zu stehen. Allerdings ist es nicht gerade angenehm dort zu stehen. Nicht nur die Plätze an sich stinken wie auf einer Bahnhofstoilette, auch die Fahrzeuge an sich stinken nach Diesel, heißgelaufenen Bremsen etc. Wenn dann noch sommerliche Temparaturen dazukommen ist es perfekt. Also zum Picknick nicht gerade geeignet. Grundsätzlich bin ich jedoch der Meinung, dass man die Parkregelung etwas lockerer handhaben kann und dabei die gute alte gegenseitige Rücksichtnahme nicht außer Acht lassen sollte.

T. Roth
02.06.2010

Diese Schweinerei auf den Parkplätzen ist natürlich ein Problem. Hiert geht es nicht um Erholung auf Autobahnparkplätzen, sondern um Einhaltung von Ruhezeiten von allen Verkehrsteilnehmern. Caravanfahren ist nun einmal anstrengender als das Fahren mit Solo PKW.Trucker, Gespannfahrer und Solo PKW müssten eigene Parkgelegenheiten besitzen und von allen akzeptiert werden. Solange aber Solofahrzeuge parken wie es paßt, bleibt es wohl ein Wunschtraum. Etwas mehr Rücksicht ist von allen angebracht.

H.Kotkiewitz
13.06.2010

Ihr Kommentar. Seit über 30 Jahren fahre ich mit meiner Familie mit einem Gespann in Urlaub - an Erfahrungen mangelt es mir also nicht.

Nachdem ich einen Teil der bisherigen Stellungnahmen gelesen hatte, habe ich damit aufgehört - spricht doch aus vielen nichts anderes als der in der Gesellschaft vorherrschende Egoismus und Selbstgerechtigkeit.

1.Wer als Urlaubsreisende/r mit Wohnmobil od. Caravan keine Zeit hat, um auf einem Campingplatz zu übernachten, dem sei dies zwischen zwei LKW mit brummenden Kühlanlagen gegönnt. Sollten da allerdings Kinder betroffen sein, können die mir nur leid tun.

2. Vielleicht sind wir ja meistens die falschen Rast- bzw. Parkplätze angefahren, aber separate Stellplätze für Wohnwagen und -mobile haben wir selten erlebt.

3. Wir finden es für zumutbar, zwischen zwei LKW durchzulaufen zur Toilette oder einer Picknik-Bank, auch wenn es dort stinkt; den LKW-Fahrern bleibt auch nichts anderes übrig; sicherlich pinkeln nicht alle nachts an die Reifen.

4. Allgemein ist es ja wohl ein Unterschied, obich mit einem Camper, bzw. Kleinwohnmobil unterwegs bin, oder mit einem mehr als 10m langen Gespann.

5. Ich befürworte deshalb separate Parkräume für Gespanne und große Wohnwagen. Doch die kommen nicht über Nacht und bei der o.g. Rücksichtslosigkeit befürchte ich, wird das auch nicht viel bringen.

R. Dörrenbecher

Dörrenbecher, Rainer
14.06.2010

Die Unsauberkeit auf Parkplätzen ist doch von Menschen gemacht, welche denken daß sie in der Masse untergehen und somit die Schuldhaftigkeit der Verunreinigung wegdelegieren.

Diese falsche Moral rechtfertigt aber noch lange nicht, daß in Neubauten investiert werden muß.

Der Schuh zieht sich anders an,........das mir zur Verfügung gestellte zu achten.

Sprechen wir doch solche Benutzer an, auch zur Disziplin des parkens.

Aber Platz und Benutzbarkeit sollte für alle Fahrzeugarten da sein.

Wilfried Morgenroth
23.06.2010

Ein konkreter Vorschlag zur Verbesserung der Situation für ALLE: Neben der tollen Broschüre "Tanken neben der Autobahn", schlage ich vor, eine Broschüre für Wohnmobil- und Gespannfahrer/innen: "Parken neben der Autobahn".

Ich selber bin Wohnmobilfahrer, früher Gespannfahrer und wir übernachten NIE auf Autobahnparkplätzen.

Es lohnt sich auch für eine längere Rast die Autobahn mal für eine Fahrstrecke von 10 minuten zu verlassen.

Volker von Rüden
24.06.2010

Hab nach längerer Abwesenheit mal wieder rein geschaut, ist ja schon mal viel wert , das Ihr (Sie ) aufgehört habt auf uns Brummi Fahrer drei zu schlagen.

Auch wenn man uns nicht mag, über Eines muss sich jeder im Klaren sein,der Kühlschrank hat noch keinen Gleisanschluss,auch der von Aldi ect. nicht und ohne uns hätte Keiner das Hemd über dem evtl. schönen Hintern , also schöne Sommerzeit und allzeit gute Fahrt, bis demnächst auf der Autobahn Euer/Ihr

Hans-Heiner Först
06.11.2010

man sollte die Tempomat bei den Lkws verbieten,dann würden sie nicht hinter einen die lichthube und Hube betätigen wenn man die geschwindigkeit einhält.und es würden weniger unfälle basieren weil sie aufpassen müssten.ich fahre Wohnmobil habe dieses Problem schon zu genüge gehabt.

waldkauz
12.11.2010

Ich habe das erstemal diese Seite angeklickt,obwohl ich seit 1972 Mitglied beim ACE bin und auch seit diesr Zeit mit dem Caravan unterwegs bin.

Seit 20 Jahren sind wir mit einem einem befreundetem Ehepaar mit 2 Gespannen unterwegs. In den letzten 10 Jahren haben wir zunehmend Probleme überhaupt einen Parkplatz für einen kurzen Halt auf einem Rastplatz oder Raststätte zu bekommen.

Eine Übernachtung kommt für uns nur auf einem Campingplatz in Frage.

Da die LKWFahrer ihre Ruhezeiten einhalen müssen, ist es unbedingt notwendig die Kapazitäten an Stell-bzw Rastplätzen europaweit auszubauen. Es geht nicht an, von obenherab Gestze zu erlassen,ohne die Durchführbarkeit der Maßnahmen zu gewährleisten.

Allen Lesern wünsche ich eine gute und sichere Fahrt.

Richter
15.11.2010

zum Waldkauz,also nochmal der tacho eines GEWERBLICH genutzten KFZ ist AMTLICH geeicht!!!!!!!!!!!!!!

Der vom privaten nicht,der zeigt in der regel mehr an als real gefahren wird(ein Blick auf's Navi zeigt die reale Geschwindigkeit),also wenn ich bei eingeschaltetem tempomat (85) max Höchstgewschwindigkeit 89KMH hinter einem in der 80 er zone im Rückspiegel auftauche wer ist da wohl der der rumeiert?????aber da gibt' normalerweise keine Reaktionen unsererseitz meist werd ich ab 70 sauer ,also mal nen tip zur besseren verständigung hängt euch doch mal für fünf minuten auf freier strecke hinter einer laster und kontrolliert in sicherem abstand eure Geschwindigkeit und wenn mann sich in der Baustelle unsicher ist lasst doch den Brummi mal vorweg ziehen und siehe da alles läuft,danke .

ZU richter danke fürs verständnis und allzeit gute fahrt

Hans-Heiner Först
15.11.2010

Die Tachos mögen geeicht sein - die Fahrer sind es nicht!

Reiner Arlt
07.04.2011

Letzendlich egal, ob auf LKW-Pakplatz, oder auf PKW-Parkplatz - letztendlich entscheidet die vorgefundene Situation. Wir halten auch auf kleinen Parkplätzen (ohne Raststätte), wo sich diese Frage gar nicht auftut. Fürs Beine vertreten und das Geschäft auf dem eigenen PortaPotti voll ausreichend.

Übernachten mittlerweile eh auf den Campingplätzen, da nur dort Ruhe ist. Ausserdem fühlen wir uns da viel sicherer.

Wir wünschen noch Gute Fahrt und Gute Rast

Rainer Enigk
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