Camping: Neue Reisemobile und Caravans
Frühlings-Erwachen
Branchenkenner bestätigen: Die Finanzkrise führt zu größerer Nachfrage von Reisemobilen und Caravans. Wer Angst um sein Geld hat, der gönnt sich gern ein neues Freizeitfahrzeug. Kein Wunder also, dass genau jetzt schicke integrierte Reisemobile aus dem Boden sprießen.
Knaus kehrt nach einer Pause wieder zurück in dieses Marktsegment. Der neue Sky I ist nach Art des Hauses mit einem Grundpreis von knapp 60.000 Euro günstig positioniert. Hinter der gefälligen Optik verbergen sich handfeste Vorteile wie ein leichter Doppelboden mit langlebiger GfK-Unterseite, die praktische Technikbox zur Ver- und Entsorgung sowie ein flexibles patentiertes Raumbad.
Kompakt, günstig, schick – Dethleffs macht den Mund mit der Studie Evan wässrig. Sie ist erstmals auf der Frühjahrsmesse CMT in Stuttgart ab 14. Januar zu sehen. Der flotte Integrierte ist Reisemobil, Van und Büromobil in einem Fahrzeug. Wer den Mut der Marke kennt, der weiß, dass es ganz sicher nicht bei einer Studie bleiben wird.
Hymer erweitert das Programm seines neuen schlanken Integrierten Exsis-i auf Fiat-Basis. Nur 6,2 Meter misst das Modell 504 mit Hubbett vorn und einem Einzelbett quer hinten für 59.000 Euro. Preislich darüber siedelt Rapido die neue Serie 8 an – trotzdem die Einstiegsmodelle in die Integriertenwelt der gehobenen französischen Marke.
Im sechsstelligen Preisbereich zu Hause ist der neue Concorde Credo Emotion 831 L. Das Spitzenmodell der Baureihe basiert auf einem Fiat Ducato mit Dreiachs-Fahrgestell. Es darf bei Concorde auch gerne etwas mehr sein – etwa ein Modell aus der Topbaureihe Liner Plus ab 200.000 Euro.
Dreiachser legt auch Niesmann + Bischoff auf. Die Flaggschiffe der Baureihe Arto rollen nun auf sechs Rädern, der längste Arto 88 LE streckt sich auf fast neun Meter. Das alles lässt Wettbewerber Carthago nicht ruhen: Den Chic E-Line gibt es nun als Sondermodell mit dem geschwungenen Außendekor des Spitzenmodells Liner de luxe.
Schick geht auch viel günstiger. TEC testet mit Sondermodellen den Geschmack des Publikums. "Travel Style" heißt ihre neue Einrichtungslinie mit Hell-Dunkel-Kontrasten bei den Möbeln. Gibt’s für 50.000 Euro als teil-integriertes Reisemobil und ab 12.200 Euro als kompakten Caravan mit frechem Bullaugen-Seitenfenster. Dazu fährt TEC Sondermodelle von Caravans und Reisemobilen auf.
Damit trumpft auch die Schwestermarke LMC auf: Ein Caravan der Reihe Musica mit Vollausstattung für 21.000 Euro und der teilintegrierte Liberty Cruiser für 60.000 Euro fahren mit vielen tausend Euro Preisvorteil vor. Auch Wilk und Sunlight locken mit vergünstigten Angeboten bei Caravans.
Neu bei den Komfort-Campingbussen ist der Hymer Car 372 mit seinem modernen Grundriss mit Einzelbetten im Heck – die Aufteilung eines Großen, übertragen auf kompakte Maße. Und mit 42.000 Euro viel billiger. La Strada hat Ähnliches vor: Der Avanti C glänzt mit einem durchgehenden beheizten Doppelboden und einem großen Doppelbett.
Das fällt im ebenfalls neuen La Strada Fano etwas kleiner aus. Sein Reiz besteht im selten verwendeten Basisfahrzeug Renault Master. Zwar kein Integrierter, aber optisch ebenfalls aus dem Rahmen fallend.





